Schwierige technische Rettung in Oberbayern

Mazda prallt in drei Metern Höhe gegen Bäume – Fahrer schwer verletzt

Feldkirchen-Westerham (BY) – Bei einem Verkehrsunfall auf der Kreisstraße RO2 im Kreis Rosenheim ist am Sonntagvormittag ein 54-jähriger Autofahrer schwer verletzt worden. Sein Mazda kam von der Fahrbahn ab, wurde mehrere Meter hoch in den angrenzenden Wald geschleudert und prallte gegen Bäume. Ein umstürzender Baum begrub den Wagen unter sich. Die Feuerwehr benötigte rund eine Stunde, um den eingeklemmten Fahrer aus dem Wrack zu befreien.

Die Feuerwehr musste zunächst Bäume fällen und den Pkw gegen Abrutschen sichern, bevor sie den schwer verletzten 54-jährigen Fahrer nach rund 60 Minuten befreien konnte. (Bild: EinsatzReport24 | Steinberger)

Der Unfall ereignete sich am 1. November 2026 gegen 10:20 Uhr zwischen Percha und Unterlaus. Der 54-Jährige war mit seinem roten Mazda in Richtung Unterlaus unterwegs, als er in einer Kurve die Kontrolle über das Fahrzeug verlor. Warum dies geschah, ist bislang unklar. Nach dem Abkommen von der Fahrbahn wurde der Pkw in den Wald geschleudert und kollidierte in einer Höhe von etwa drei bis vier Metern mit mehreren Bäumen. Einer davon brach durch den Aufprall ab und stürzte auf das Fahrzeug.

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Entgegenkommende Verkehrsteilnehmer beobachteten den Unfall. Einer der Zeugen verständigte die Rettungskräfte, während mehrere Ersthelfer den verletzten Fahrer bis zu deren Eintreffen betreuten. Die Einsatzkräfte standen vor einer schwierigen technischen Rettung. Bevor sie den Fahrer aus dem schwer beschädigten Mazda befreien konnten, mussten sie mehrere Bäume fällen. Zudem sicherten sie das Unfallfahrzeug gegen ein weiteres Abrutschen.

Anschließend begann die Feuerwehr mit der Befreiung des 54-Jährigen. Um ihn möglichst schonend aus dem Wrack zu retten, entfernten die Einsatzkräfte unter anderem das Fahrzeugdach. Rund 60 Minuten dauerte die technische Rettung. Nach der Befreiung versorgte der Rettungsdienst den Schwerverletzten zunächst in einem Rettungswagen. Anschließend flog ihn die Besatzung eines Rettungshubschraubers in ein Unfallkrankenhaus.

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Insgesamt waren mehr als 70 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei vor Ort. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten blieb die Kreisstraße RO2 vollständig gesperrt. Die Polizei ermittelt zur Ursache des Verkehrsunfalls.

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