Technische Hilfeleistung

Feuerwehr gleist Straßenbahn mit Seilwinden wieder ein

Dresden (SN) – Nach einem Zusammenstoß mit einem Sattelzug entgleist am Dienstag in Dresden-Kaditz eine Straßenbahn mit den ersten beiden Achsen. Die Feuerwehr trennt beide Fahrzeuge mithilfe einer Seilwinde und hebt die Bahn anschließend zurück ins Gleis. Dabei müssen die Spezialkräfte mehrere Arbeitsschritte aufeinander abstimmen.

Mit Spezialtechnik hebt die Feuerwehr Dresden die entgleiste Straßenbahn an, um sie schrittweise zurück ins Gleis zu bringen. (Bild: Roland Halkasch)

Am Dienstagabend um 19:14 Uhr rückt die Feuerwehr zu einem Verkehrsunfall auf der Kreuzung Lommatzscher Straße/Washingtonstraße aus. Dort sind ein Lkw mit Sattelauflieger und eine Straßenbahn der Dresdner Verkehrsbetriebe zusammengestoßen. Beide Fahrer bleiben unverletzt. Weitere Personen befinden sich zum Unfallzeitpunkt nicht in der Straßenbahn.

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Die Polizei sperrt den Kreuzungsbereich vollständig. Gemeinsam mit einem Fachberater der Dresdner Verkehrsbetriebe legt die Feuerwehr das Vorgehen für die Bergung fest.

Straßenbahn schrittweise angehoben und zurückgezogen

Zunächst trennen die Einsatzkräfte den Lkw und die Straßenbahn im Zugverfahren mit einer Seilwinde voneinander. Anschließend heben sie die entgleiste Bahn mit Spezialtechnik an und ziehen sie Stück für Stück zurück in Richtung der Schienen. Die einzelnen Arbeitsschritte erfolgen nacheinander.

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Eine zusätzliche Schwierigkeit stellt die mechanische Verbindung zwischen dem ersten und zweiten Wagenteil dar. Die Feuerwehr setzt deshalb erneut ein Zugverfahren ein, diesmal mit einer hydraulischen Winde des Gerätewagens Logistik.

Schließlich gelingt es den Einsatzkräften, die ersten beiden Achsen wieder einzugleisen. Die Straßenbahn kann die Unfallstelle anschließend aus eigener Kraft verlassen.

An der Bergung beteiligen sich 22 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Albertstadt und Striesen. Sie gehören zu den Spezialkräften für schwere technische Hilfeleistung der Feuerwehr Dresden. Um 0:13 Uhr am Mittwoch endet der Feuerwehreinsatz mit der Übergabe der Unfallstelle an die Dresdner Verkehrsbetriebe und die Polizei.

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