Kamen (NW) – Nach dem Unfall eines Schwertransporters mit geladenem Mobilkran auf der A2 im Kreis Unna sind größere Mengen Diesel und Hydrauliköl ausgetreten. Weil unterhalb der Einsatzstelle die Seseke verläuft, brachte die Feuerwehr vorsorglich eine Ölsperre in das Gewässer ein. Zwei Menschen wurden nach ersten Erkenntnissen leicht verletzt.
Einsatzkräfte der Feuerwehr Kamen an der Unfallstelle. Aus dem Schwertransporter und dem Mobilkran traten Diesel und Hydrauliköl aus. (Bild: FF Kamen)
Die Feuerwehr Kamen war in der Nacht zu Dienstag gegen 00:56 Uhr mit dem Einsatzstichwort „TH 2 – Personen, Schwertransporter umgestürzt“ alarmiert worden. Die Einsatzstelle lag in Fahrtrichtung Hannover kurz vor der Anschlussstelle Kamen/Bergkamen.
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Der Schwertransporter war aus bislang ungeklärter Ursache umgestürzt. Teile des geladenen Mobilkrans gelangten über die Mittelschutzplanke auf die Gegenfahrbahn. Damit waren beide Fahrtrichtungen der Autobahn von dem Unfall betroffen.
Im Führerhaus hatten sich der Fahrer und ein Jugendlicher befunden. Beide konnten das Fahrzeug selbst verlassen. Der Rettungsdienst versorgte sie und brachte sie zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus.
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Für die Feuerwehr rückten die auslaufenden Betriebsstoffe in den Mittelpunkt der Maßnahmen. Sowohl aus dem Schwertransporter als auch aus dem Mobilkran traten Dieselkraftstoff und Hydrauliköl aus. Die Einsatzkräfte stellten zunächst den Brandschutz sicher. Anschließend fingen sie die Betriebsstoffe auf und banden sie ab.
Zusätzlich galt es, eine Verunreinigung der unter der Autobahn verlaufenden Seseke zu verhindern. Die Feuerwehr brachte deshalb vorsorglich eine Ölsperre in das Gewässer ein, um eine mögliche Ausbreitung der Betriebsstoffe zu begrenzen.
Der umgestürzte Schwertransporter mit geladenem Mobilkran auf der A2 bei Kamen. Teile der Ladung gerieten über die Mittelschutzplanke auf die Gegenfahrbahn. (Bild: FF Kamen)
Rund 30 Einsatzkräfte der hauptamtlichen Wache sowie der Einheiten Kamen-Methler, Kamen-Westick und Kamen-Mitte waren vor Ort. Außerdem waren Rettungsdienst und Polizei eingesetzt.
Gegen 4 Uhr, nach rund drei Stunden, beendete die Feuerwehr ihre Maßnahmen und übergab die Einsatzstelle für die weiteren Bergungs- und Aufräumarbeiten. Zum Zeitpunkt der Angaben der Feuerwehr war noch nicht absehbar, wie lange die Sperrungen wegen der aufwendigen Bergung und der verunreinigten Fahrbahn dauern würden.
Zur Unfallursache und zur Höhe des Schadens machte die Feuerwehr keine Angaben. Die weiteren Ermittlungen liegen bei der Polizei.