Gefahr durch Kohlenmonoxid

Zeitumstellung: Feuerwehren erhalten kostenfreies Material zur CO-Prävention

Berlin – Mit Beginn der Heizperiode nimmt die Gefahr von Kohlenmonoxid-Vergiftungen zu. Anlässlich der Zeitumstellung am kommenden Sonntag, 25. Oktober 2026, macht die Initiative „CO macht K.O.“ auf die Risiken durch defekte oder unzureichend gewartete Feuerstätten aufmerksam. Für die Präventionsarbeit stellt sie Feuerwehren und anderen Multiplikatoren kostenloses Informationsmaterial zur Verfügung.

Die Zeitumstellung am 25. Oktober 2026 nimmt die Initiative „CO macht K.O.“ zum Anlass, auf die Gefahren durch Kohlenmonoxid hinzuweisen. CO-Melder können vor gefährlich hohen Konzentrationen des unsichtbaren Gases warnen. (Bild: Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen)

Kohlenmonoxid (CO) kann entstehen, wenn Gas, Öl, Holz oder Kohle nicht vollständig verbrennen. Als mögliche Gefahrenquellen gelten unter anderem Gasheizungen, Gas-Thermen, Kamine sowie Kamin- und Kachelöfen. Technische Defekte oder blockierte Zu- und Abluftwege können dazu führen, dass das giftige Gas in Wohnräume gelangt. Dabei muss die Ursache nicht im unmittelbar betroffenen Raum liegen: Kohlenmonoxid kann auch Wände und Decken durchdringen und sich auf diese Weise ausbreiten.

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Zur Aktionswoche rund um die Zeitumstellung am 25. Oktober 2026 stellt die Initiative „CO macht K.O.“ Feuerwehren, Schornsteinfegern und weiteren Multiplikatoren kostenloses Informationsmaterial für die Öffentlichkeitsarbeit bereit. Dazu gehören Pressevorlagen mit Bildmaterial, neue Social-Media-Motive und Informationsblätter. Die Unterlagen können auf der Internetseite der Initiative heruntergeladen werden.

Symptome einer CO-Vergiftung leicht zu verwechseln

Besonders gefährlich ist Kohlenmonoxid, weil Menschen es mit ihren Sinnen nicht erkennen können. Das Gas besitzt weder eine Farbe noch einen Geruch oder Geschmack. Eine erhöhte Konzentration in der Raumluft kann deshalb lange unbemerkt bleiben.

Zu den ersten Anzeichen einer Vergiftung zählen Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit und Müdigkeit. Diese Beschwerden können insbesondere während der Herbst- und Wintermonate mit den Symptomen einer Erkältung oder Grippe verwechselt werden. Bei zunehmender CO-Konzentration drohen Bewusstlosigkeit, schwere gesundheitliche Schäden und im schlimmsten Fall der Tod.

PDF-Download: Download: Kohlenmonoxid - unsichtbares Gift

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CO-Melder ergänzen die regelmäßige Wartung

Die Initiative „CO macht K.O.“ empfiehlt, Heizungsanlagen und Feuerstätten regelmäßig von Fachleuten überprüfen und warten zu lassen. Zusätzlich sollten Haushalte CO-Warnmelder installieren. Deren Sensoren überwachen die Kohlenmonoxid-Konzentration in der Raumluft und lösen bei gefährlich erhöhten Werten einen akustischen Alarm aus.

Andreas Walburg vom Landesverband des Schornsteinfegerhandwerks Niedersachsen betont die Bedeutung beider Maßnahmen. Regelmäßige Wartungen würden Heizungsanlagen und Feuerstätten sicherer und effizienter machen. CO-Melder ergänzten diesen Schutz, indem sie vor dem für Menschen nicht wahrnehmbaren Gas warnten.

Die Initiative schlägt vor, die jährliche Umstellung auf die Winterzeit als festen Anlass für einen Sicherheitscheck im eigenen Zuhause zu nutzen. Bereits installierte CO-Melder sollten entsprechend den Vorgaben des jeweiligen Herstellers kontrolliert werden.

Deutscher Feuerwehrverband beteiligt

Die Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen besteht seit 2018. Zu ihren Mitgliedern gehören unter anderem der Deutsche Feuerwehrverband (DFV), die Bundesarbeitsgemeinschaft Notärzte (BAND), der Bundesverband der Ärztlichen Leiter Rettungsdienst (ÄLRD), der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks (ZIV), der BHE Bundesverband Sicherheitstechnik sowie Hersteller von CO-Warnmeldern.

Mit der Aktionswoche richtet sich die Initiative sowohl an private Haushalte als auch an Organisationen, die über die Gefahren von Kohlenmonoxid aufklären.

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