Iddensen (NI) – Die Freiwillige Feuerwehr Iddensen aus dem Kreis Harburg hat am Feuerwehrhaus einen öffentlich zugänglichen AED in Dienst gestellt. Finanziert wurde der automatisierte externe Defibrillator vollständig durch Spenden heimischer Unternehmen. Die Idee zur Beschaffung entstand bei der Ausbildung von 13 Feuerwehrleuten zu mobilen Rettern Anfang Juli.
Ortsbrandmeister Matthias Eul (rechts) und der Vorsitzende des Fördervereins der FF Iddensen, Hans-Joachim Ehrhorn präsentieren stolz den beschafften AED am Feuerwehrhaus in Iddensen. (Bild: Köhlbrandt)
„Meine Kameraden und Kameradinnen haben einen Riesenanteil daran, dass an unserem Feuerwehrhaus jetzt ein AED (Automatisierter externer Defibrillator) für alle Bürger und Bürgerinnen unseres Ortes, aber auch alle anderen Menschen zugänglich ist“, sagt Matthias Eul. Er ist Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Iddensen im Kreis Harburg und ist stolz auf die neue Errungenschaft zum Wohle der Allgemeinheit.
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Besonders stolz ist er vor allem darauf, dass das neue lebensrettende Gerät ausschließlich aus Spenden von heimischen Unternehmen finanziert worden ist. „Anfang Juli diesen Jahres haben wir 13 Feuerwehrleute zu mobilen Rettern ausgebildet. Diese werden in Iddensen bei lebensbedrohlichen Notfällen über eine App durch die Leitstelle alarmiert, um sofort lebensrettende Maßnahmen einzuleiten. Im Rahmen dieser Ausbildung kam die Idee auf, für unseren Ort einen AED zu beschaffen“, erklärt der Ortsbrandmeister.
Er war von der Idee sofort angetan und erklärte sich bereit, bei heimischen Unternehmen vorzusprechen und um Spenden für dieses Gerät zu bitten. Auch die Unternehmen waren von der Idee überzeugt und gaben bereitwillig finanzielle Mittel. „Innerhalb kurzer Zeit hatten wir genügend Geld zusammen, um ein solches Gerät zu beschaffen“, sagt der Vorsitzende des Fördervereins der Feuerwehr Iddensen, Hans-Joachim Ehrhorn. Alle Spenden gingen an den Förderverein, und von diesem Geld beschaffte die Feuerwehr den AED.
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Im Rahmen einer Schulung erhielten die mobilen Retter, aber auch weitere interessierte Feuerwehrleute durch Andreas Klask vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) eine Einweisung und Schulung auf das Gerät. Die Wartung des AED erfolgt ebenfalls über das DRK. Nach der offiziellen Einweisung ist das Gerät am Feuerwehrhaus der FF Iddensen installiert worden, versehen mit einer Hinweistafel über die Durchführung einer Herz-Lungen-Wiederbelebung sowie den Bedienhinweisen zum AED und einem beleuchteten Hinweisschild auf das Vorhandensein des Geräts.
„Es freut mich, dass wir binnen sechs Wochen nach der Idee diese so umsetzen konnten, dass wir jetzt einen einsatzbereiten AED bei uns haben“, freut sich der Ortsbrandmeister. Der AED in Iddensen ist der dritte öffentlich zugängliche AED in der Gemeinde Rosengarten. Weitere Geräte hängen im Rathaus der Gemeinde sowie am Feuerwehrhaus in Tötensen. Auch einzelne Sporthallen haben AED; die allerdings durch die jeweiligen Sportvereine bedient werden. In einem weiteren Schritt sollen nun interessierte Bürger und Bürgerinnen eine Einweisung auf das Gerät erhalten.