Zwei junge Männer rasen in den Tod

Scheeßel (NI) – Die Spritztour zweier junger Männer endete am Samstagabend tödlich an einem Straßenbaum der Kreisstraße 216 bei Scheeßel (Kreis Rotenburg). Die Männer waren offenbar mit völlig überhöhter Geschwindigkeit in einem Mercedes unterwegs. Nachdem sie in einer leichten Kurve von der Fahrbahn abkamen, prallten sie gegen einen Baum. Der Wagen zerriss dabei in zwei Hälften und ging in Flammen auf. Die Opfer verbrannten in einem der Wrackteile. Der Polizei bereitet die Raserei in der Region immer wieder Sorgen.

Ein Mann aus Scheeßel kam als erster auf die zwischen Westerholz und Jeersdorf gelegene Unfallstelle zu. Sie glich einem Trümmerfeld. Der zerfetzte Vorderwagen stand auf der Straße. Rund 50 Meter weiter lag neben einem Baum das brennende Heck des Mercedes-CLK im Grünstreifen. In den Flammen saßen noch die beiden 27 und 25 Jahre alten Insassen. Der Ersthelfer konnte für die Opfer nichts ausrichten. Die Feuerwehr aus Scheeßel löschte das Wrack ab.

Die Polizei nahm bis in die späten Abendstunden mit einem aufwendigen computergestützten Aufnahmeverfahren den Unfall auf. Nach ersten Erkenntnissen ist der Wagen in einer leichten Rechtskurve außer Kontrolle geraten und mit der Beifahrerseite gegen den Baum gekracht. Dieser bohrte sich laut Polizei bis zu 1,25 Meter tief in den Wagen hinein. So ist es auch nicht verwunderlich, dass das der 200 PS starke Auto auseinandergerissen wurde. Das Lenkrad fanden die Beamten über 100 Meter weiter im Seitenstreifen wieder.

Feuerwehrleute löschen das ausgebrannte Heck eines Mercedes-CLK ab. In dem Wrack starben zwei junge Männer. (Fotos: Polizei)

Noch kurz vor dem Crash fand auf einer weiteren Kreisstraße in der Nähe eine Geschwindigkeitskontrolle der Polizei statt. Auch sie war schon oft Schauplatz für Rasereien. An dem Abend erwischten die Beamten dort mit einer Laserpistole in nur 50 Minuten acht Raser, darunter auch junge Fahrer. Rekordhalter war ein 26-Jähriger. Statt den erlaubten 80 km/h, hatte er seinen 3er BMW auf 181km/h beschleunigt.

34 Kommentare zu “Zwei junge Männer rasen in den Tod”
  1. aber die angehörigen sind ja nicht schnell gefahren,ich hatte auch nie mitleid mit denen die wir aus den auto`s schneiden musten wo sicher war das es an der geschwindigkeit lag!!!!!!!!!!!!!

  2. aber die angehörigen sind ja nicht schnell gefahren,ich hatte auch nie mitleid mit denen die wir aus den auto`s schneiden musten wo sicher war das es an der geschwindigkeit lag!!!!!!!!!!!!!

  3. die sind aber auch selbst schuld dass es so schlimm ausgeht, was lass ich auch bäume direkt an der straße stehen. typisch niedersachsen.

  4. die sind aber auch selbst schuld dass es so schlimm ausgeht, was lass ich auch bäume direkt an der straße stehen. typisch niedersachsen.

  5. Schuld war ja wohl nicht der Baum sondern die Geschwindigkeit.
    Auf wie viel hundert Meter soll man denn alle Bäume, Steine, Gräben und sonst etwas entfernen? Das ist ja keine umzäunte Rennstrecke mit Auslaufzonen sondern eine Landstraße.
    Mir tut es auch wirklich sehr Leid für die Insassen und Angehörigen, aber wenn es anstatt dem Baum ein LKW oder ein anderes Auto gewesen wäre hätte es noch mehr Opfer gegeben.

  6. ihr könnt sagen was ihr wollt für eine mutter ist es am schlimmsten wenn sie ihren sohn so verliert und in diesem fall waren es sogar zwei mütter. ausserdem einen RIESIGEN Respekt an die Kamaraden die Tag und nacht zur stelle sind um die reste auseinander zu kratzen und ich wünsche niemanden das er da stehen muss und das machen. Wer weiß wieviele Feuerwehrmänner schlaflose nächte haben wegen so einem scheiß. und die beiden die sich da die ohren abgefahren haben tun mir kein stück leid denn jeder hat in der Fahrschule gelernt seine Geschwindigkeit anzupassen und das ist egal ob 200 oder 75PS ! und wer weiß ob die überhaupt nüchtern waren…

  7. RIESIGEN Respekt an Kameraden und Kameradinnen…ja stimmt wohl. Und ein DANKE dafür. Aber dazu muss auch mal gesagt werden…. das derjenige der sich aussucht bei einer Feuerwehr zu sein, immer mit sowas rechnen und leben muss. Keiner zwingt einen sich das anzutun !Das gehört nun einmal zu diesem Job dazu!

  8. Mein Beileid an die Angehörigen und danke an alle Kameraden, die sich das antun mussten. Ich bin selbst in der Feuerwehr und musste glücklicherweise noch nicht zu solchen schweren Unfällen.

  9. Auch bei Meinungsäußerungen auf Facebook müssen nicht alle Gedanken, die einem spontan einfallen, öffentlich geäußert werden. Die Grenze des guten Geschmacks ist jedenfalls dann überschritten, wenn pietätlos Unfallopfer zu Tätern gemacht werden. Zumindest den Beifahrer trifft mit Sicherheit kein Verschulden an seinem Tod. Den eingesetzten Kollegen der Polizei und Kameraden der Feuerwehr danke ich für ihren Einsatz und hoffe darauf, dass ihre Nachsorge professionell ist.

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