Zahlreiche Einsätze nach starkem Unwetter

Düsseldorf/ Hannover – Überschwemmte Straßen, Blitzeinschläge und Starkregen. Im Norden und Westen der Republik waren die Feuerwehren aufgrund des starken Unwetters von Mittwochabend an bis in die Nacht im Einsatz. Die Regenmengen in Hannover betrugen zeitweise fast 50 Liter pro Quadratmeter in 15 Minuten. Während das Unwetter tobte, ist im Kreis Wesel  ein Bauernhof durch ein Feuer zerstört worden.

Bauernhof bei Unwetter abgebrannt. Foto: Guido Bludau
Während des starken Unwetters brannte ein Bauernhof im nordrhein-westfälischen Gahlen (Kreis Wesel) ab. Foto: Guido Bludau

Gegen 20.35 Uhr wurden Feuerwehren aus der Gemeinde Schermbeck zu einem Feuer in Gahlen alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannte das Bauernhaus in voller Ausdehnung. Mit mehreren Rohren bekämpfte die Feuerwehr von außen den Brand. Ein Feuerwehrmann verletzte sich bei den Löscharbeiten. Den Schaden am Bauernhof schätzten Feuerwehr und Polizei auf rund 500.000 Euro. Als Brandursache wird ein Blitzeinschlag vermutet, die Ermittlungen der Polizei laufen noch.

Am späten Abend rückten in Hannover fünf Wachen der Berufsfeuerwehr und sieben freiwillige Feuerwehren mit über 100 Einsatzkräften zu witterungsbedingten Einsätzen aus. Die FF Ingeln-Oesselse bewältigte im benachbarten Laatzen (Region Hannover) den größten Einsatz. Etwa 200 Quadratmeter Verkaufsfläche eines ein Jahr alten Supermarktes standen unter Wasser. 18 Kräfte der Wehr waren über zwei Stunden im Einsatz.

In der Ruhrgebiets-Metropole Essen (NW) konnte die Kanalisation die Wassermassen nicht mehr aufnehmen. Viele Straßen wurden überschwemmt. Berufs- und freiwillige Feuerwehr fuhren innerhalb von zwei Stunden rund 45 Einsätze. Die Autobahnen A 40 zwischen Duisburg und Essen und A 3 im Bereich Oberhausen wurden überflutet und zeitweise gesperrt. Auch in Herdecke (NW) im Ennepe-Ruhr-Kreis standen Straßen unter Wasser.

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