Wohnhaus komplett ausgebrannt

Porta Westfalica (NW) – Ein Wohnhaus stand in der Nacht zu Sonntag in Porta Westfalica (Kreis Minden-Lübbecke) in Vollbrand. Vom Keller bis zum Dachstuhl ist das Gebäude vollständig ausgebrannt. Durch das Feuer wurden mehrere Gasflaschen im Keller überhitzt, worauf sie ihren Inhalt abbliesen. Der Feuerwehr wurde der Kampf gegen die intensiven Flammen durch eine unzureichende Löschwasserversorgung und Frost erschwert.

Für das in Fertigbauweise errichtete Haus im Ortsteil Lerbeck gab es keine Rettung. Schon beim Eintreffen der Feuerwehr schlugen die Flammen aus dem Dach. An einen Innenangriff war gar nicht mehr zu denken, der Dachstuhl stürzte bereits teilweise ein. Im Keller trat Gas aus Gasflaschen aus und verbrannte mit Stichflammen. Zudem sahen die Feuerwehrleute Lichtbögen im Hauseingang, die aus der Hausverteilung schlugen. Personen hielten sich in dem Gebäude keine auf. Der Bewohner ist im vergangenen Jahr gestorben.

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Vollbrand: Ein unbewohntes Haus brennt in Porta Westfalica vollständig aus. (Foto: Polizei)

Mit einem massiven Außenangriff rückten die rund 80 Einsatzkräfte dem Großbrand zu Leibe. Die hierfür erforderlichen Mengen an Löschwasser konnte ein in der Nähe befindlicher Hydrant aber nicht liefern. Bis ein Schlauchwagen weitere Förderstrecken aus dem Ortskern aufgebaut hatte, fuhr ein Tanklöschfahrzeug im Pendelverkehr und schaffte Wasser herbei. Durch das Löschwasser verwandelte sich die am Hang gelegene Einsatzstelle in eine Eisbahn. Mitarbeiter des städtischen Bauhofes rückten mit Streusalz an. Die Löscharbeiten zogen sich bis in die Morgenstunden. Das Deutsche Rote Kreuz übernahm die Einsatzstellenverpflegung.

3 Kommentare zu “Wohnhaus komplett ausgebrannt”
  1. Scheiße….! Mehr bleibt einem für sowas nicht zu sagen! Immerhin wurden keine Kameraden verletzt!

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