Waldbrandgefahr steigt rapide an

Potsdam/Offenburg – Wald- und Flächenbrände werden spätestens ab diesem Wochenende für viele Feuerwehren zum Thema: Bei sommerlichen Temperaturen steigt die Brandgefahr in der Natur vielerorts rapide an, gleichzeitig strömen die Menschen in die Natur. In weiten Teilen Ostdeutschlands ist die Situation schon jetzt dramatisch.

Waldbrandgefahrenstufe 5 – und damit eine “sehr hohe Gefahr” meldet der Deutsche Wetterdienst bereits seit Tagen für die Osthälfte des Landes, insbesondere für weite Teile von Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Und mit anhaltend hohen Temperaturen und viel Sonnenschein weitet sich die Brandgefahr zunächst auf den Norden und Westen aus. Im Süden bleibt die Brandgefahr in den Wäldern noch moderat – hier hatte es in den vergangenen Wochen geregnet. In den übrigens Regionen Deutschlands ist es verbreitet zu trocken – hier sind die bisherigen Niederschlagswerte im Juni stellenweise sogar historisch niedrig ausgefallen.

Die Gefahr von einfachen Flächenbränden ist derweil nahezu bundesweit auf ein hohes Niveau geklettert. Abhilfe schaffen – auch in den kommenden Tagen – nur regional begrenzte Schauer und Gewitter. Wann, wo und ob diese auftreten, ist jedoch sehr unsicher. Für die kommenden Tage erwarten die Meteorologen eher eine Steigerung der Temperaturen. Flächendecker Regen ist nicht in Sicht.

Archivfoto: Waldbrand im Forstenrieder Park (BY) am 7. April 2010. Foto: Jürgen Römmler
Archivfoto: Waldbrand im Forstenrieder Park (BY) am 7. April 2010. Foto: Jürgen Römmler

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