Viehtransporter kracht ungebremst in Stauende

Groß Ippener (NI) – Bei einem schweren Lkw-Unfall auf der A 1 bei Groß Ippener (Kreis Oldenburg) sind am Mittwochnachmittag zwei Lkw-Fahrer schwer verletzt worden. Einer von ihnen schwebte zunächst in Lebensgefahr. Ein 30-Jähriger war mit einem Tiertransporter an einem Stauende ungebremst in einen vor ihm stehenden Lkw gefahren.

In letzter Sekunde hatte der Mann noch versucht, nach rechts auszuweichen. Dabei wurde der Sattelauflieger des vor ihm stehenden Lkw aufgerissen und der Tiertransporter kippte nach rechts um. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der gerammte Lkw auf einen dritten Lkw aufgeschoben und die Fahrerkabine so stark zerstört, dass auch der 48-jährige Fahrer des zweiten Lkw schwere Verletzungen erlitt. Der 30-jährige Fahrer des Tiertransportes wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von Feuerwehrkräften befreit werden. Die Besatzung eines Rettungshubschraubers flog den lebensgefährlich verletzten Patienten in ein Krankenhaus.

Ähnlicher Artikel zum Thema:

Bei dem Unfall wurden 630 Ferkel aus dem Transporter zum Teil befreit und liefen auf der Fahrbahn herum. Deswegen dauerte die immer wieder notwendige Vollsperrung beider Fahrbahnen bis in die frühen Morgenstunden an. Erst am frühen Donnerstagmorgen waren die Aufräum- und Bergungsarbeiten abgeschlossen. 160 Ferkel verendeten bei dem Unfall oder mussten durch Mitarbeiter des Veterinäramtes des Landkreises Oldenburg versorgt werden.

Durch den Unfall kam es zu starken Verkehrsbehinderungen auf der so genannten Hansalinie. Der Schaden wird auf 220.000 Euro geschätzt. Der 30-jährige Fahrer ist mittlerweile außer Lebensgefahr.

Schwerer Unfall auf der A 1 bei Groß Ippener: ein Tiertransporter ist ungebremst in ein Stauende gefahren. Foto: Polizei
19 Kommentare zu “Viehtransporter kracht ungebremst in Stauende”
  1. Das ist kein Vieh, sondern es handelt sich um leidensfähige, fühlende Lebewesen, die nicht verenden, sondern sterben, wie Du und ich.

  2. Antonietta

    Welt weit werden rund 50 Milliarden Tiere lebendig transportiert. Eingepfercht in LKWs werden sie oft tagelang quer durch Europa von Mastbetrieben zu Schlachthöfen gekarrt, bei sengender Hitze oder klirrender Kälte, ohne Wasser und Futter.

  3. Toll, dass vom “Vieh” auch mal gesprochen wird. Was es für eine Tragödie ist, dass es immernoch Menschen gibt die solche Tiertransporte durch ihren kranken Konsum unterstützen, ist traurig genug. Go VEGAN!!!!! Und bis das erreicht ist, haben meine Mitstreiter und ich noch jede Menge Arbeit – den Kampf um die Rechte des VIEH`s!

  4. Jan Belker

    Danke an alle Konsumenten,ihr seit dafür verantwortlich!!!GO VEGAN!!

  5. Das sog. Nutzvieh hat eine Lebensberechtigung genau wie die Menschen.
    Wie kann man noch TIER essen obwohl man weiß wie sehr sie leiden müssen.

  6. Violandra

    Tiere sind keine Wahre. Sie sind fühlende Lebewesen mit einem Recht auf ein lebenswertes Leben. Wacht endlich auf! Macht euch nicht länger mitschuldig an diesem Elend.

  7. Vielen Dank an alle Fleischkonsumenten……

    Wenn keiner mehr nach Lebewesenresten auf seinem Teller verlangen würde, würde soetwas nicht geschehen!!!!

  8. Melanie

    Das in diesem LKW 630 (!!!) Ferkel eingepfercht waren, finde ich eine schlimmere Nachricht, wenn ich ehrlich bin!!!
    Diese haben wahrscheinlich vorher schon gedacht, sie haetten die Hoelle gesehn… Dann diese Fahrt, dann der Unfall mit vielen toten Tieren, Panik, Geschrei, Feuerwehr- und Krankenwagen-Tatuetata, Verletzungen, etc. Und als wenn DAS nicht schon alles schlimm genug waere, faehrt man sie danach in die RICHTIGE Hoelle, um (nachdem sie geradeso ueberlebt haben) dann doch letztendlich brutal und zum Teil lebend (aktuelle Studen sprechen von 10-15%) geschlachtet werden! Wie pervers is(s)t die Menschheit eigentlich? :-(((

  9. Manolis

    Tiere sind nicht zum Essen da, sie sind unsere Gefährten.

  10. Markus

    Bald auf feuerwehrmagazin.de:
    “Getreidetransporter kracht ungebremst in Stauende” – “Hört endlich auf, Brot zu essen!”

  11. Wie sich hier alle Veganer Treffen um diese seite zu Spamen… Werdet Vegetarier aber doch keine Veganer!!…

  12. Hallo,hallo ?
    Feuerwehrmagazin.de ist kein Forum für Veganer & Viehfreunde…

    Sowas möchte mir aber auch nicht passieren :/

  13. Angel86

    Wie kann man in dem Moment an die Tiere denken. Der mensch ist wichtiger und wenn das auch noch der eigene Bruder ist.

  14. Rollo112

    Was wird das hier? Ein VEGAN-SHISTORM??? Gehört hier irgendwie nicht hin …

  15. Diana Hartig

    Es wäre doch wirklich sehr angenehm man würde hier wie überall sonst von Begriffen wie “Vieh” und “verenden” Abstand nehmen.
    Ein Muttertier ist schwanger, nicht “trächtig”, ein Tier wird geboren, nicht “geworfen”; ein Tier isst und trinkt, nicht “frisst und säuft”; ein Tier stirbt, und “verendet” nicht; ein totes Tier ist eine Leiche, kein “Kadaver”. Hsben wir nicht gelernt durch den Rassismus? Solange die Menschen nicht kapieren dass es diese rote Linie zwischen “uns” und “denen” nicht gibt noch je gab, wird es Unterdrückung, Ausbeutung, Massaker und Kriege geben. Zwischen Menschen und allen anderen Arten, die er nicht als seinesgleichen respektieren kann.

  16. Ich glaubs ja nicht. 630 Ferkel werden da rum gekarrt. Krank.
    Aber irgendwie müssen die Abermillionen von Tieren ja transportiert werden, damit Fleisch auch weiterhin ein Ramschprodukt bleibt.
    Tut mir leid um den Fahrer, aber auch um die vielen toten Ferkel.

    Wie Diana sagt: Warum sagt man eigentlich dass Tiere fressen und saufen?
    Das trifft eher auf den Menschen zu. Ein Tier isst nur so viel, wie es essen will. Der Mensch frisst und säuft weiter.

Hinterlasse einen Kommentar

Das könnte dich auch interessieren: