Unfallserie: ein Toter, sechs schwer Verletzte

Schwarmstedt (NI) – Eine Unfallserie forderte am Dienstag auf der Autobahn 7 bei Schwarmstedt (Heidekreis) sechs teilweise schwer Verletzte und einen Toten. Zunächst war ein Gefahrgutlaster verunglückt. In dem Rückstau ereigneten sich drei weitere Unfälle. Insgesamt fünf Ortsfeuerwehren aus der Wedemark und Großburgwedel kamen zum Einsatz.

Ein mit 20.000 Litern Altöl beladener Sattelzug geriet nach einem Reifenplatzer außer Kontrolle und durchbrach die Mittelleitplanke der BAB 7 in Fahrtrichtung Hannover. Auf der Gegenfahrbahn kollidierte der Lkw mit mehreren entgegenkommenden Fahrzeugen und stürzte um. In einem zuerst  getroffenen Audi wurden der Fahrer und ein neunjähriger Junge schwer verletzt. Zwei weitere Erwachsene kamen in dem Pkw mit dem Schrecken davon. Auch der Fahrer eines nachfolgenden Kleintransporters erlitt leichte Verletztungen. Ein weiterer Pkw und ein Lkw wurden in den Unfall verwickelt, jedoch blieben deren Insassen unverletzt.

Ein 25-jähriger Lkw-Fahrer starb bei einer Unfallserie auf der Autobahn 7 bei Schwarmstedt (Heidekreis). Foto: Polizeiinspektion Heidekreis

Zu dem schweren Unfall wurden zunächst die Ortsfeuerwehren aus Berkhof, Elze, Mellendorf und Schwarmstedt alarmiert. Es galt die Rettung und die Versorgung der Unfallopfer zu gewährleisten. Außerdem mussten die Einsatzkräfte auslaufenden Kraftstoff sowie Altöl auffangen und abbinden.

Wenige hundert Meter hinter der ersten Unfallstelle krachte ein Klein-Lkw ungebremst in das Stauende auf einen weiteren Sattelzug. Der 24-jährige Fahrer des kleinen Lasters erlitt durch den Aufprall tödliche Verletzungen. Die eingeklemmte Leiche mussten Feuerwehrleute aus dem Wrack bergen.

Nochmals rund 400 Meter weiter hinten im Rückstau ereignete sich der vierte Unfall dieser Serie, kurz hinter der Anschlussstelle Mellendorf. Ein Lkw-Fahrer wollte andere langsamer werdende Sattelschlepper überholen. Die Lkw kollidierten miteinander. Eine Person wurde leicht verletzt. Die Feuerwehr Großburgwedel führte hier die Rettungsmaßnahmen durch.

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