Tote und Verletzte bei Massenkarambolage

Amstetten (Österreich) – Eine Massenkarambolage hat am Sonntag auf der österreichischen A 1 bei Amstetten eine Tote und neun Verletzte gefordert. Bei dichtem Nebel waren auf der so genannten Westautobahn insgesamt 28 Fahrzeuge kollidiert. Auch ein Streifenwagen war betroffen, dessen Besatzung die Unfallstelle absichern wollte. Die Beamten blieben unverletzt, sie waren bereits ausgestiegen, als ein Fahrzeug in den VW krachte.

Wie genau sich der Serienunfall ereignet hat, war auch am Montag unklar. Fest steht jedoch, dass eine Nebelwand die Sicht plötzlich auf weniger als 50 Meter beschränkte. Die Unfallfahrzeuge standen auf einer Strecke von rund 300 Metern. Die Behauptung einiger Verkehrsteilnehmer, eine Polizeikontrolle sei für das Unglück verantwortlich, wurde von den Behörden als Spekulation abgewiesen.

Für eine 36-jährige Niederländerin kam jede Hilfe zu spät. Ihr Pkw war gegen das Heck eines Lastwagens geprallt und völlig zerstört worden. Neun weitere Insassen weiterer Fahrzeuge im Alter zwischen 32 und 61 Jahren mussten mit teils schweren Verletzungen ins Landesklinikum Amstetten transportiert werden.

Die Feuerwehren aus Amstetten und Oedt waren mit 54 Kräften vor Ort. Sie mussten die tödlich Verunglückte mit hydraulischem Rettungsgerät bergen und klemmten die Batterien der Unfallfahrzeuge ab.

Massenkarambolage auf der österreichischen A 1 bei Amstetten. Foto: Philipp Gutlederer / Feuerwehr Amstetten
Massenkarambolage auf der österreichischen A 1 bei Amstetten. Foto: Philipp Gutlederer / Feuerwehr Amstetten
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