Tödlicher Lkw-Unfall bei Ratingen

Düsseldorfer Kran hebt Lkw-Wrack an. Foto: FeuerwehrRatingen (NW) –  Am Dienstagmorgen ereignete sich auf der Autobahn 3 bei Ratingen ein spektakulärer Lkw-Unfall. Ein Sattelschlepper prallte gegen die Aufnahmebrücke eines Verkehrsführungsschildes. Der Fahrer wurde in dem Wrack des Führerhauses eingeklemmt und starb noch an der Unfallstelle.

Um kurz nach 8.00 Uhr, mitten im Berufsverkehr, befand sich der Lkw in Fahrtrichtung Oberhausen. Aus bislang ungeklärter Ursache kollidierte er mit der Aufnahmebrücke an der Mittelleitplanke. Durch den massiven Aufprall wurde das Führerhaus völlig zerstört, der Fahrer in der Kabine eingeklemmt. “Zwei unserer Feuerwehrleute waren Augenzeugen und leisteten gleich qualifizierte Hilfe”, betonte Ratingens Feuerwehrchef René Schubert.

Die Feuerwehr Ratingen rückte mit einem Großaufgebot zur Unfallstelle aus. Die ersten Kräfte vor Ort begannen direkt mit der Rettung des lebensgefährlich verletzten Fahrers. Dafür setzten sie hydraulische Rettungsgeräte ein. Alle Maßnahmen wurden vom Rettungsdienst begleitet, der Fahrer immer wieder notversorgt. Doch der Mann starb nach seiner Befreiung noch am Einsatzort.

Durch den Lkw-Unfall kam es zu weiteren Kollisionen auf der Autobahn. Dabei erlitten fünf Personen leichte Verletzungen. Zwei Unfallopfer kam in ein Ratinger Krankenhaus.

Spezialradlader "Manitou" im Einsatz. Foto: FeuerwehrBei der Bergung des Sattelschleppers unterstützte der Rüstzug mit Kran der Feuerwehr Düsseldorf.  “Wir benötigten den Kran, um das Fahrzeugwrack anzuheben”, sagte Schubert. Zur Reinigung der Fahrbahn rückten die Autobahnmeisterei und der ABC-Zug der Ratinger Feuerwehr an. Zudem kam der neu beschaffte Spezialradlader “Manitou” zum Einsatz. (Quelle & Fotos: Feuerwehr Ratingen)


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