Tödlicher Alarmfahrt-Unfall: Mädchen stirbt

Roermond (Niederlande) – Bei einem schweren Alarmfahrtunfall mit einem Feuerwehrfahrzeug ist am Samstag in der niederländischen Stadt Roermond ein 17-jähriges Mädchen getötet worden. Vier weitere Menschen erlitten leichte Verletzungen, darunter ein Feuerwehrmann.

Der Unfall in der Stadt nahe der deutschen Grenze ereignete sich am Samstag gegen 15.20 Uhr. Die Feuerwehr Roermond war mit zwei Einsatzfahrzeugen mit Sondersignal auf dem Weg zu einem Fahrzeugbrand nach Maasbracht. An einer Kreuzung kollidierte eines der Löschfahrzeuge mit einem Pkw, die Unfallfahrzeuge schleuderten nach dem Zusammenprall auf einen Rad- und Fußweg. Pkw und Löschfahrzeug erfassten dort einen vorbeifahrenden Roller sowie eine Radfahrerin. Die 17-jährige Radfahrerin erlitt dabei so schwere Verletzungen, dass sie noch an der Unfallstelle starb. Die beiden Personen auf dem Roller, der Pkw-Fahrer sowie der Maschinist des Feuerwehrfahrzeugs mussten verletzt in Krankenhäuser eingeliefert werden. Nach Angaben der Polizei konnten die Beteiligten nach kurzer Zeit die Kliniken wieder verlassen.

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Die Polizei leitete umfangreiche Ermittlungen ein, um den Unfallhergang zu rekonstruieren. Ein ausführliches technisches Gutachten sowie die Vernehmung von Zeugen sollen dabei helfen. Die Kreuzung blieb während der Unfallaufnahme für rund sechs Stunden gesperrt.

Nach einem tödlichen Alarmfahrtunfall in Roermond bauen Feuerwehrleute vor den beteiligten Unfallfahrzeugen einen Sichtschutz auf. Foto: Günter Jungmann
Günter Jungmann 0171 - 41 40 802
Nach einem tödlichen Alarmfahrtunfall in Roermond bauen Feuerwehrleute vor den beteiligten Unfallfahrzeugen einen Sichtschutz auf. Foto: Günter Jungmann
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