THW schließt Hochwassereinsatz ab

Bonn – Das Technische Hilfswerk (THW) hat am Mittwoch den Hochwasser-Einsatz 2013 abgeschlossen. Insgesamt waren 16.000 Kräfte im Einsatz, teilt die Bundesanstalt mit.

Zusammen kommen die Helfer auf 1,6 Millionen Einsatzstunden. Die Aufgaben waren vielfältig: Deiche sichern, Schutzwände errichten oder Einsatzstellen ausleuchten waren nur einige davon. Häufig waren auch schwere Gerätschaften gefragt. So mussten mit Hochleistungspumpen vielerorts Straßen und Keller von Wasser und Schlamm befreit werden. Außerdem pumpten die Einsatzkräfte Stoffe wie Heizöl aus dem Wasser, um Umweltschäden zu vermeiden. Die Kosten von rund 30,5 Millionen Euro übernimmt vollständig der Bund aus dem dafür vorgesehenen Hilfsfond.

Die Feuerwehren in Deutschland hatten rund die fünffache Zahl an Kräften im Einsatz: Insgesamt 82.000 Feuerwehrleute machten sich auf den Weg, um bei der Katastrophe zu helfen. In einer der nächsten Ausgaben berichten wir ausführlich über den Hochwasser-Einsatz.

THW-Fahrzeug im Hochwassereinsatz. Foto: THW
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THW-Fahrzeug im Hochwassereinsatz. Foto: THW
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