Teenager retten sich vor Dachstuhlbrand

Lichtenstein-Holzelfingen (BW) – Das war ganz knapp: Eine 17-Jährige erwacht im Lichtensteiner Ortsteil Holzelfingen (Kreis Reutlingen) kurz vor sechs, weil sie ein Geräusch gehört hat. Dabei entdeckt sie ein Feuer im Dachstuhl, welches sich schnell ausbreitet. Geistesgegenwärtig weckt sie ihren 12 Jahre alten Bruder, mit dem sie zu diesem Zeitpunkt alleine in der Wohnung ist, alarmiert die übrigen Hausbewohner und bringt sich mit diesen zusammen in Sicherheit. Um 5.56 Uhr werden Feuerwehr und Polizei alarmiert.

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Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Lichtenstein und Pfullingen bekämpfen einen Dachstuhlbrand im Lichtensteiner Ortsteil Holzelfingen. Foto: www.7aktuell.de/Lukas Felder

Als die ersten Fahrzeuge an der Einsatzstelle in der Honauer Straße eintreffen, zieht dichter braungrauer Rauch aus den Dachpfannen und Fenstern der Dachgeschosswohnung, in der fünf Pesonen gemeldet sind. Da aber alle Bewohner bereits auf der Straße stehen, kann die Feuerwehr sofort mit der Brandbekämpfung beginnen. Dabei kommt auch die DLK 23-12 der Stadt Pfullingen mit Wenderohr und C-Strahlrohr zum Einsatz. Um das Dach abdecken zu können, kommen auch die Mitglieder der Sondereinheit Spezielle Rettung aus Höhen und Tiefen der Feuerwehr Pfullingen zum Einsatz. Das Deutsche Rote Kreuz stellt die rettungsdienstliche Versorgung an der Einsatzstelle sicher. Der bei dem Feuer entstandene Schaden wird auf bis zu 200.000 Euro geschätzt.

15 Kommentare zu “Teenager retten sich vor Dachstuhlbrand”
  1. Deswegen Fachfirma beauftragen und beraten lassen, denn was kostet ein Menschenleben ??

  2. Alexander Semtner

    Was bringen da rauchmelder wir hatten ihn in unserer Wohnung die lag unter der ausgebrannten der feuermelder wäre da zuspät gewesen …… Ein ganz grosses Danke an die Retterin und Ich werde Mir noch was einfallen lassen für Dich Du hast mir das Wichtigste auf dieserWelt gerettet Meine Frau und Unsere Katzen

  3. Bei uns hat’s auch schon mal gebrannt vor 20 Jahren . , wenn mein Bruder mich nicht gerettet hätte währ ich auch verbrannt weil ich geschlafen habe , wir konnten 3 Monate nicht mehr drin wohnen , war echt ne schlimme zeit , und ich hab heute noch nach 20 Jahren , Alpträume , oder wenn es verbrannt irgendwo riecht , dann hab ich Herzklopfen und Gerate schon fast manchmal in Panik , bis ich weis wo der verbrannte Geruch herkommt !!!
    Ich wünsche der famielie viel kraft und das sie bald wiedr eine Unterkunft haben , ist echt schlimm wenn Mann auf einmal ohne nichts dasteht

  4. Gut reagiert! Super Arbeit von den Rettungskräften. Wir haben auch im Dach Rauchmelder. Schutzengel sei Dank!

  5. Janine Löffler

    Ich hatte Glück. Es hieß, 10-15 min. länger geschlafen und wir hätten es nciht überlebt. Aber an das wollen wir nicht denken. Man kann nut Gott sei dank sagen. Wir hatten einen Schutzengel. Mein Bruder und ich geht es auch wieder gut. Nach einem Tief kommt immer einen Hoch.
    Im Leben muss man optimistisch schauen…♥

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