Taucher gerät bei Suchaktion in Bedrängnis

Uhingen (BW) – Auf der Suche nach einem angeblich im Fluss Fils treibenden Kind ist am Dienstagnachmittag ein Einsatztaucher im Kreis Göppingen kurzfristig in Bedrängnis geraten. Der Mann war an einer Wehranlage in die Strömung einer flachen Wasserwalze gedrückt worden. Weil er frühzeitig ein Signal gegeben hatte, konnte er von Feuerwehrkräften sofort in Sicherheit gebracht werden. Er blieb unverletzt und setzte seinen Einsatz fort.

Eine Frau hatte gegen 11.20 Uhr per Notruf gemeldet, “dass der leblose Körper eines Kindes in der Fils von der Strömung mitgerissen worden sei”, teilte die Polizei mit. Die Folge war eine groß angelegte Suchaktion mit rund 60 Kräften der Feuerwehren aus Uhingen und Göppingen sowie zahlreicher DRK- und Polizeikräfte. Auch ein Polizeihubschrauber sowie Taucher der Feuerwehren aus Ulm und Esslingen kamen zum Einsatz.

Die Suche konzentrierte sich auf eine Wehranlage. Die Kontrollen der Taucher und der Hubschrauberbesatzung blieben ohne Ergebnis. Gegen 14 Uhr wurde der Einsatz abgebrochen.Bislang sei auch kein Kind als vermisst gemeldet worden, so die Polizei am Dienstagnachmittag. Was die Frau aus dem zweiten Stock ihres Wohnhauses im Wasser gesehen hat, ist derzeit unklar.

Gerade rutscht ein Taucher in eine Wasserwalze - er kann jedoch sofort von Kameraden in Sicherheit gebracht werden. Foto: Andreas Rosar
Andreas Rosar
Gerade rutscht ein Taucher in eine Wasserwalze - er kann jedoch sofort von Kameraden in Sicherheit gebracht werden. Foto: Andreas Rosar
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