Studie: Fliegende Roboter für die Feuerwehr

Dortmund (NW) – Das Institut für Feuerwehr- und Rettungstechnologie und die Feuerwehr Dortmund haben in dieser Woche einen Workshop durchgeführt. In dem Projekt AirShield wird untersucht, inwiefern fliegende Messroboter die Einsatz- und Rettungskräfte unterstützen können. Schadstoffausbreitungen in der Luft bei Unfällen, Bränden oder auch terroristischen Anschlägen sollen von den Flugrobotern gemessen und am Boden analysiert werden.

Eingeladen waren insbesondere Vertreter der benachbarten Feuerwehren, aber auch interessierte Feuerwehren aus dem übrigen Bundesgebiet waren dabei. Die wohl weiteste Anreise hatten die Teilnehmer der Feuerwehr Berlin. Die Teilnehmer des Workshops waren sich einig: Kinderkrankheiten hat das System noch, das Forschungsprojekt ist noch nicht beendet. Aber die Möglichkeiten eines Systems wie AirShield sind für die Gefahrenabwehr, für den Schutz der Bevölkerung und auch für die Sicherheit der Einsatz- und Rettungskräfte sehr wertvoll.

Roboter sollen Schadstoffe in der Luft messen

Ziel des Forschungsprojektes ist die schnelle Erfassung und Messung der Schadstoffkonzentration und -ausbreitung. Durch die Anwendung von Systemen wie AirShield soll die Effektivität der Gefahrenabwehr deutlich gesteigert werden und der Schutz der Bevölkerung durch schnelle und auf präziser als heute darstellbaren Daten gestützte Informations- und Warnstrategien verbessert werden. Das Projekt ist Teil des Programms “Forschung für die zivile Sicherheit” im Bereich “Integrierte Schutzsysteme für Rettungs- und Sicherheitskräfte” und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

Fliegende Messroboter für die Feuerwehr: Noch im Test, künftig im Einsatz? Foto: Feuerwehr Dortmund
Peter Taube 1.2
Fliegende Messroboter für die Feuerwehr: Noch im Test, künftig im Einsatz? Foto: Feuerwehr Dortmund
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