Sensibles Wissen in falschen Händen?

Dortmund (NW) – Brisante Frage nach dem Skandal um den zwischenzeitlich suspendierten Leiter des Dortmunder Institutes für Feuerwehr- und Rettungsdiensttechnologie, Klaus Schäfer: Gelangte möglicherweise sensibles Wissen über den ehemaligen Feuerwehr-Amtsleiter in die rechtsextreme Szene?

Wie die “Ruhr Nachrichten” in ihrer Mittwochsausgabe berichten, hatte Schäfer Zugang zu “brisantem Wissen” gehabt, unter anderen über Terrorismusabwehr, Einsatzplanung und Einsatzstrategien. Gemeinsam mit der Polizei hätte Schäfer zudem an einem Forschungsprojekt gearbeitet. Wie die Zeitung schon im Vorfeld berichtet hatte, habe Schäfer Kontakte in die rechte Szene eingeräumt. So soll in der im letzten halben Jahr an “politischen Diskussionen” in einer Kneipe teilgenommen haben. Fraglich bleibt, ob Staatsschutz und Verfassungsschutz von der Teilnahme Schäfers von den Treffen wussten. Die Polizei lehnte eine Stellungnahme gegenüber dem Blatt ab.

Klaus Schäfer war am vergangenen Freitag bei einer Demonstration von Neonazis gesehen und fotografiert worden. Wenige Stunden später hatte die Stadt ihn vorläufig als Leiter des städtischen Institutes suspendiert.

Schild vor dem Institut für Feuerwehr- und Rettungsdiensttechnologie. Foto: Ruhr Nachrichten / Peter Bandermann
Schild vor dem Institut für Feuerwehr- und Rettungsdiensttechnologie. Foto: Ruhr Nachrichten / Peter Bandermann
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