Sechs neue Gerätewagen

Dortmund (NW) – Sechs Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr Dortmund erhielten für ihre First-Responder-Gruppen neue Gerätewagen auf Ford Ranger Pick-Up. Neben diesem Einsatzzweck sollen die Fahrzeuge auch in das Hochwasser-Schutzkonzpt der Stadt Dortmund eingebunden werden und stehen den Feuerwehren natürlich auch für das normale Tagesgeschäft zur Verfügung.

Sechs neue Gerätewagen für die Freiwillige Feuerwehr Dortmund sind vor dem Reiterstandbild Kaiser Wilhelms I. auf der Hohensyburg in Dortmund aufgefahren. Foto: Feuerwehr Dortmund
Sechs neue Gerätewagen für die Freiwillige Feuerwehr Dortmund sind vor dem Reiterstandbild Kaiser Wilhelms I. auf der Hohensyburg in Dortmund aufgefahren. Foto: Feuerwehr Dortmund

Aufgebaut sind die Pick-Ups auf einem Ford Ranger mit Doppelkabine und überdachter Pritsche. Der 2,5-Liter-Commonrail-Turbodiesel hat eine Leistung von 105 kW bei 3.500 U/min. Sein maximales Drehmoment von 330 Nm erreicht er bereits bei 1.800 U/min. Durch einen zuschaltbaren Vorderradantrieb kommt der Ranger auch bei widrigem Untergrund gut voran. Die Nutzlast beträgt 1.105 Kilogramm, die maximale Anhängelast 3.000 Kilogramm. Mit seiner Wattiefe von 750 Millimetern und einem Böschungswinkel von 34 Grad ist er für Hochwassereinsätze vorbereitet.

Kommt es in einem der abgelegeneren Vororte Dortmunds zu einem medizinischen Notfall und der eigentlich zuständige Rettungswagen befindet sich bereits im Einsatz, wird zusätzlich zu einem Rettungsmittel auch die ansässige Feuerwehr alarmiert. In diesen Wehren gibt es ausgebildete First Responder, die sich sofort mit einem Einsatzfahrzeug und einer entsprechenden Notfallausrüstung auf den Weg machen. Sie versorgen den Patienten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes und verkürzen so das therapiefreie Intervall. Im Jahr 2009 kam dies 738-mal vor. Bisher mussten die Wehren immer mit einem Löschfahrzeug ausrücken. Die geländegängigen und wendigeren Pick-Ups erlauben hier kürzere Eintreffzeiten.

Von links: Oliver Hitzegrad, Vorsitzender des Stadtfeuerwehrverbandes, Dirk Aschenbrenner, Leiter Feuerwehr Dortmund, Ulrich Redlin, Leiter Technik, Jörg Müssig, Daniel Kühlkamp und Sven Sieberg bei der Fahrzeugübergabe. Foto: Feuerwehr DortmundFahrgestelle für die Gerätewagen sind Ford Ranger mit 2,5-Liter-Commonrail-Turbodieselmotoren. Foto: Feuerwehr Dortmund

Neben diesem vorrangigen Einsatzzweck gab es ein weiteres Kriterium für die Standortwahl. Innerhalb des städtischen Hochwasser-Schutzkonzeptes werden alle sechs Fahrzeuge in Vororten stationiert, in denen die Starkregenfälle vom 26. Juli 2008 zu verheerenden Überschwemmungen geführt hatten oder wo durch die geografische Lage vermehrt mit Hochwasser und Überflutungen gerechnet werden muss. Für diesen Einsatzzeck steht bei den Feuerwehren eine Zusatzbeladung mit Tauchpumpe, Schläuchen sowie anderen Hilfemitteln zur Verfügung. Im einzelnen sind das die Löschzüge in Syburg (14), Hombruch (16), Lütgendortmund (19), Lanstrop (26), Lichtendorf (27) und Holzen (28). (Informationen und Fotos: Dietmar Höckmann, Pressestelle, Feuerwehr Dortmund)

Neben einer First-Responder-Ausrüstung gehört auch ein Gerätesatz für Hochwassereinsätze zur Beladung, die in dem überdachten Pritschenaufbau Platz findet. Foto: Feuerwehr Dortmund
Neben einer First-Responder-Ausrüstung gehört auch ein Gerätesatz für Hochwassereinsätze zur Beladung, die in dem überdachten Pritschenaufbau Platz findet. Foto: Feuerwehr Dortmund
Hinterlasse einen Kommentar

Das könnte dich auch interessieren: