Regen senkt Flächenbrandgefahr wieder

Offenbach – Diverse Flächen- und kleinere Waldbrände haben in den vergangenen Tagen Feuerwehren besonders in Deutschland und Österreich beschäftigt. Doch damit ist nun erstmal Schluss: Wechselhaftes Wetter mit Regen wird die Gefahr von Bränden in der Natur in den kommenden Tagen senken.

Flächenbrände zwischen Schneeschmelze und Frühjahrsbegrünung sind nichts ungewöhnliches. Trockenes Laub und verdorrte Gräser bieten Feuern, meist verursacht durch fahrlässige und mutwillige Brandstiftung, ausreichend Nahrung. Und so häuften sich in den vergangenen Tagen die Meldungen über Flächenbrände: Bei Hechingen (BW) geriet am Donnerstag ein illegales Abfallentsorgungsfeuer außer Kontrolle. Das Feuer dehnte sich auf rund 6.000 Quadratmeter Fläche aus. Etwa zur gleichen Zeit verbrannten in Reinbek (SH) rund 500 Quadratmeter Fläche in einer alten Kiesgrube. Aus allen drei Ortsteilen der Stadt mussten die Feuerwehren anrücken, um den Brand in dem schlecht zugänglichen Gelände zu bekämpfen (Foto). Auch in Österreich kam es zu mehreren Flächenbränden: In Grünsbach musste die FF Hofstetten-Grünau am Donnerstag einen Waldbrand löschen, der ebenfalls durch ein Entsorgungsfeuer entstanden war. Auf dem Gaisberg (Salzburg) verbrannten bereits am Mittwoch bis zu 700 Quadratmeter Waldfläche. Am Donnerstagabend geriet außerdem ein Lkw-Brand auf der A 10 bei Töplitsch außer Kontrolle. Die Flammen erfassten eine Böschung und breiteten sich auf einen Wald aus.

Mindestens bis Ostern rechnen die Meteorologen mit regelmäßigen Niederschlägen, die die Flächen- und Waldbrandgefahr nachhaltig senken. Der Deutsche Wetterdienst rechnet für die kommenden Tage für ganz Deutschland mit einer geringen bis sehr geringen Waldbrandgefahr.

Flächenbrand bei Reinbek am Donnerstag. Foto: Arne Mundt
Flächenbrand bei Reinbek am Donnerstag. Foto: Arne Mundt
Hinterlasse einen Kommentar

Das könnte dich auch interessieren: