Opel bietet Rettungskarte für Smartphones

Rüsselsheim (HE) – Opel macht jetzt als- nach eigenen Angaben – erster Hersteller die Daten für rund 60 seiner Fahrzeuge seit Baujahr 1991 über ein mobiles Portal für alle Smartphones digital verfügbar. Damit können Rettungskräfte direkt am Unfallort alle wichtigen Informationen abrufen. Der mobile Service ist in zehn Sprachen für alle Nutzer kostenfrei, lediglich der Internetzugang muss vorhanden sein.

Zielgruppe des mobilen Rettungsdatenblätter-Portals sind die Feuerwehren in Europa. Über http://www.opel-rescuecard.com/ wird die Seite geladen. Dank der eingebauten Seitenoptimierung passt sich das mobile und stets aktualisierte Rettungsdatenblatt-Portal jedem handelsüblichen Smartphone-Modell automatisch an. Die Zoomfunktion soll sicherstellen, dass einzelne Bauteile und Karosserieabschnitte auch auf einem kleinen Display gut zu erkennen sind.

Um dem Service zu optimieren, können die Nutzer auf einer dafür eingerichteten Seite Verbesserungsvorschläge und Anregungen anfügen. Darüber hinaus gibt es eine „Send to friend“-Funktion, die dazu beitragen soll, dass sich das Rettungsdatenblatt-Portal gerade im Bereich der freiwilligen Feuerwehren schnell verbreitet. “Opel unterstützt dabei eine zentrale mobile Plattform der Automobilindustrie, auf der alle Fahrzeughersteller ihre entsprechenden Fahrzeugdaten einstellen”, erklärt Jürgen Peitz, Leiter Versicherungseinstufungen und Reparaturtechnologie bei Opel. “So stellen wir sicher, dass alle wichtigen Informationen blitzschnell und aktuell vor Ort verfügbar sind”.

Unabhängig von der mobilen Smartphone-Lösung können die bewährten Rettungsdatenblätter als PDF-Datei weiterhin über www.vda.de/rettungsdatenblaetter heruntergeladen und ausgedruckt werden. Seit zwei Jahren sind diese standardisierten, in enger Zusammenarbeit von Fahrzeugherstellern und Rettungskräften entwickelten Blätter online verfügbar.

Opel bietet seine Rettungsleitfäden jetzt auch als Smartphone-Applikation. Foto: Opel
Opel bietet seine Rettungsleitfäden jetzt auch als Smartphone-Applikation. Foto: Opel
4 Kommentare zu “Opel bietet Rettungskarte für Smartphones”
  1. Martin Horn

    Ich weiß, ist ein wenig off topic… Aber weiß jemand, was das für ein Fahrzeug im Hintergrund ist? Werkfeuerwehr Opel?

  2. Ja, das ist das neue KLF.
    Entspricht von der Beladung, Tank und Pumpe einem LF 16/12. Allerdings ist die Besatzung nur 1/3.

  3. Christian

    Hallo,

    das Foto ist auch vor der Feuerwache der WF Opel in Rüsselsheim geschossen.

    Ich finde die Idee für die Handys gut. Ich hoffe es folgen noch weitere Hersteller.

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