Notarzt kollidiert mit Streifenwagen

Weiskirchen (SL) – Schwerer Alarmfahrt-Unfall in Weiskirchen (Kreis Merzig-Wadern): Vier Einsatzkräfte erlitten Verletzungen, als ein Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) und ein Streifenwagen miteinander kollidierten. Die Fahrzeuge waren nach ersten Informationen auf dem Weg zum selben Einsatz, einem Reitunfall, als es zu dem Unglück kam.

Weiskirchen: Notarzt kracht in Polizeiauto. Foto: Simon Mario AveniaDer Unfall ereignete sich am Sonntagnachmittag auf der Landesstraße L 151. Nach bisherigen Erkenntnissen wollte die Streifenwagenbesatzung nach links abbiegen, als das nachfolgende NEF den abbiegenden Mercedes Vito in die Fahrerseite rammte. Die Aufprallwucht war erheblich, die Fahrzeuge wurden schwer beschädigt auseinander geschleudert. Das NEF kam in einer Baumgruppe zum Stillstand. Sowohl die Besatzung des Streifenwagens, als auch die des NEF mussten verletzt in umliegende Krankenhäuser transportiert werden. Ein Notarzt, der mit einem Rettungshubschrauber eingeflogen worden war, übernahm die Erstversorgung. Auch die Feuerwehr kam zum Einsatz. Die Landesstraße blieb während der Rettungsarbeiten und Spurensicherung für mehrere Stunden voll gesperrt.

Schwer beschädigt: Nach einer Kollision mit einem Streifenwagen ist dieses Notarzteinsatzfahrzeug in einer Baumgruppe zum Stillstand gekommen. Foto: Simon Mario Avenia
Schwer beschädigt: Nach einer Kollision mit einem Streifenwagen ist dieses Notarzteinsatzfahrzeug in einer Baumgruppe zum Stillstand gekommen. Fotos: Simon Mario Avenia
5 Kommentare zu “Notarzt kollidiert mit Streifenwagen”
  1. Schlimm schon, aber nicht nachvollziehbar. Die Raserei manch unterbelichteter Kollegen habe ich nie verstanden. 10 Jahre selbst unfallfrei in der Notfallmedizin unterwegs. Selbst mancher Notarzt konnte bei dem einen oder anderen Kollegen nur den Kopf schütteln…

  2. @ Chris: Könntest Du derart beleidigende Aussagen wie “unterbelichtet” lassen??? Danke!!!

  3. Christian

    Hallo Sven,

    leider muss ich dir sagen das ich Chris´s Meinung nur teilen kann. Was heute im SoSi-Bereich rumläuft ist teilweise so unterbelichtet das sie eigendlich nicht mal nen Führerschein haben dürften. Beispiel aus der Praxis. Angehender RH der mit der Blutdruckmanschette laut Divi-Protokoll eine Hyperthermie(!!!!) von 150/90 nach Treppensteigen feststellen kann und bei Melderauslösung meint im Privatauto mit fast 200km/h anderen fast in den Kofferraum rauschen zu müssen weil ja Alarm ist(Bereitstellung Fahrzeugbesatzungen und er damals noch San-Helfer, also gar nicht gefordert). Scheißt mich dann an weil ich mit dem MTW eine RS ohne SOSI zum Einsatz nachgegefahren habe,weil er ja deshalb nicht mehr mit SOSI den angeforderten Kaffee Orgleiter hatte den Einsatz beendet) zum Bereitstellungsraum fahren konnte(O-Ton: Wenn ich schon hier bin will ich wenigstens SOSI fahren dürfen)

    Oder Beispiel eines fachlich kompetenten Ra´s als Fahrer im NEF der es schafft innerhalb eines Monats auf dem Fahrzeug einen neuen Satz Reifen plank zu fahren und sich dann noch beschwert das das NEF auf einer Buckelpiste (wo Tempo 50 schon fast unmöglich ist vor Schlaglöchern) bei 170 abriegelt. ====>Zum Mitschreiben: 1 7 0 Km/h innerhalb geschlossener Ortschaften auf einer stark befahrenen Straße in einem Gewerbegebiet mit vielen nebenstraßen.<====

    Oder RA´s der BF im RTW auf Anfahrt zu einer Alkoholisierten Person die an uneinsichtige Kreuzungen ranfliegen mit SOSI und hohem Tempo und dann in andere Verkehrsteilnehmer krachen weil die sie nicht sehen konnten.

    Alarm an = Hirn aus gilt leider viel zu oft in Deutschen SOSI-Fahrzeugen.

    Kurze Info zu mir damit es nicht nachher heist ich hätte keine Ahnung vom Fach, seit 8 Jahren FFw, seit 3 Mitglied in einer SEG-San in einer mittelgroßen Stadt(100 000 Einwohner),angehender RH, etliche Sosi-Fahrten schon Unfallfrei gemacht.

  4. Die “beispiele aus der Praxis” sind sicher frei erfunden. Ob der Berufsstatus stimmt ist mahr als zu bezweifeln.

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