Meterhohe Flammenwand bei Flächenbrand

Petting (BY) – Ein Flächenbrand hat am Sonntag eine rund drei Hektar große Schilffläche bei Petting (Kreis Traunstein) zerstört. Betroffen war ein Schilfgürtel entlang des Waginger Sees. Rund 210 Kräfte aus sieben Feuerwehren sowie die Besatzung eines Polizeihubschraubers mit Wärmebildkamera waren mehrere Stunden im Einsatz.

Der Brand war kurz vor 13 Uhr entdeckt und gemeldet worden. In der ersten Meldung war noch von einem kleinen Feuer die Rede. Doch die zum Feuerwehrhaus eilenden Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Petting konnten bereits meterhohe Flammen und eine gewaltige Rauchsäule ausmachen. Sie forderten die Nachalarmierung weiterer Wehren aus dem Umland. Kräftiger Wind sorgte für eine rasante Brandausbreitung, auch ein Waldgebiet war in Gefahr.

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Um ausreichend Löschwasser zur Verfügung zu haben, richteten die Wehren drei Löschwasserentnahmestellen ein und bauten mehrere 600 Meter lange Leitungen auf. Nach Berichten der Feuerwehr gelang es “buchstäblich im letzten Moment” ein Übergreifen der Flammen auf den Wald zu verhindern. Während der Nachlöscharbeiten unterstützte die Polizeihubschrauber-Besatzung die Feuerwehr und ortete per Wärmebildkamera potentielle Brandnester.

Flächenbrand bei Petting: Meterhohe Flammen schlagen aus einem Schilfgürtel entlang des Waginger Sees. Foto: fib/HL
Lamminger
Flächenbrand bei Petting: Meterhohe Flammen schlagen aus einem Schilfgürtel entlang des Waginger Sees. Foto: fib/HL
Ein Kommentar zu “Meterhohe Flammenwand bei Flächenbrand”
  1. Echt heftiger Brand. Sowas kann auch schnell mal ausser Kontrolle geraten. Mich würde mal die Brandursache interessieren….

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