Mähdrescherbrand: Schwierige Wasserversorgung

Hollenbek (SH) – Am frühen Sonntagabend  brannte ein Mähdrescher bei Hollenbek (Kreis Herzogtum Lauenburg) komplett aus. Die ersten Löschversuche des Fahrers blieben ohne Erfolg. 60 freiwillige Feuerwehrleute unterstützten die umfangreichen Löschmaßnahmen.

Gegen 18 Uhr bemerkte der Landwirt einen Motorbrand an dem Mähdrescher. Er versuchte zunächst, den Brand mit einem Feuerlöscher zu löschen. Doch die Flammen breiteten sich zu schnell aus. Daraufhin setzte er den Notruf ab. Die Leitstelle in Bad Oldesloe alarmierte die freiwilligen Feuerwehr Behlendorf und Berkenthin. Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand der Mähdrescher bereits in Vollbrand. Umgehend begannen Trupps unter Atemschutz die Brandbekämpfung, zunächst mit Wasser, später mit Schaum.

Mähdrescher abgebrannt. Foto: Christian Nimtz
Insgesamt 60 Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehren bekämpften den Brand eines Mähdreschers am Sonntagabend im Kreis Herzogtum Lauenburg. Foto: Christian Nimtz

Große Probleme bereitete den Einsatzkräften die Löschwasserversorgung. So kamen auch die freiwilligen Feuerwehren Rondeshagen, Bliestorf und Klempau mit ihren Tanklöschfahrzeugen zum Einsatz. Sie fuhren im Pendelverkehr von der nächst gelegenen Wasserentnahmestelle in Hollenbek. Durch die komplett gefüllten Korn- und Kleetanks des Mähdreschers hatte das Feuer eine “gute Grundlage”, um die Feuerwehren über drei Stunden zu beschäftigen.

Nach den Löscharbeiten begann die Polizei mit der Ermittlung der Brandursache, bislang ohne abschließendes Ergebnis. Die Ermittler schätzen den auf mindestens 80.000 Euro.

Glück im Unglück: die Landwirte im Kreis Herzogtum Lauenburg sind in diesen Tagen mit dem Einfahren der Ernte kurz vor dem Abschluss. (Quelle: Christian Nimtz)

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