Lkw-Karambolage auf der A 4

Ottendorf-Okrilla (SN) – Zu geringer Sicherheitsabstand und Unaufmerksamkeit waren nach Einschätzung der Polizei die Ursache für einen schweren Unfall am Mittwochvormittag auf der A 4. Bei Ottendorf-Okrilla (Kreis Bautzen) waren drei Sattelzüge miteinander kollidiert. Ein Lkw-Fahrer wurde verletzt. Im kilometerlangen Rückstau ereigneten sich zwei weitere Verkehrsunfälle.

Seinen Lauf nahm das Geschehen, als ein 26-jähriger Lkw-Fahrer nicht mehr rechtzeitig hinter einem vorausfahrenden und bremsenden Sattelzug anhalten konnte. Die Volvo-Zugmaschine krachte in das Heck des Aufliegers. Durch die Wucht des Aufpralls wurde dieser Sattelzug ebenfalls auf das Heck eines dritten, langsam rollenden Lastzuges geschoben. Die drei Lkw-Gespanne verkeilten sich ineinander. Der 26-jährige Unfallverursacher kam zur weiteren Behandlung in ein Klinikum. Den entstandenen Schaden bezifferte die Polizei mit mehr als 60.000 Euro.

Im Rückstau, der an die acht Kilometer weit Richtung Pulsnitz reichte, ereigneten sich zwei weitere Verkehrsunfälle. Ein Reisebus rollte gegen einen vorausfahrenden Pkw. An einer anderen Stelle kollidierten auf gleiche Art und Weise zwei Autos miteinander. Auch hier waren laut Polizei Unaufmerksamkeit und unzureichender Sicherheitsabstand die Ursachen. Verletzt wurde nach derzeitigem Kenntnisstand niemand.

Unfall auf der Autobahn A4 bei Ottendorf-Okrilla (Kreis Bautzen). Foto: Rico Löb
Rico Loeb
Unfall auf der Autobahn A4 bei Ottendorf-Okrilla (Kreis Bautzen). Foto: Rico Löb
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