Komplizierte Rettung dauert über eine Stunde

Hanstedt (NI) – Bei einem Verkehrsunfall bei Hanstedt (Kreis Harburg) ist am Montagabend ein junger Mann schwer verletzt worden. Der Autofahrer war mit einem Mitsubishi auf einer Landstraße gegen einen Baum geprallt. Die Rettung des Eingeklemmten gestaltete sich ausgesprochen schwierig: Die Feuerwehr benötigte eineinviertel Stunden sowie mehrere hydraulische Rettungssätze, um das Opfer zu befreien.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte – darunter die Feuerwehr Hanstedt und eine Rüstwagen-Besatzung aus Jesteburg – war der Autofahrer ansprechbar. Er war massiv im Wrack eingeklemmt und hatte laut Feuerwehrsprecher Matthias Köhlbrandt “schwerste Beinverletzungen” erlitten.

Der Einsatz einer Seilwinde wird vorbereitet. Foto: Matthias Köhlbrandt / Feuerwehr
Der Einsatz einer Seilwinde wird vorbereitet. Foto: Matthias Köhlbrandt / Feuerwehr

Mit dem gleichzeitigen Einsatz mehrerer Rettungssätze konnte die Fahrerseite soweit geöffnet werden, dass ein erster Zugang zum Verletzten möglich war. Gleichzeitig entfernten weitere Feuerwehrleute das Fahrzeugdach. Der Aufprall auf den Baum war allerdings so heftig gewesen, dass der Schweller an der Fahrerseite vollständig abgerissen worden war. Ein Einsatz von Rettungszylindern schied aus. Mit Hilfe der Rüstwagen-Seilwinde zogen die Helfer das Fahrzeug zunächst vom Baum weg, bevor unter notärztlicher Aufsicht der Vorderwagen in Kleinarbeit auseinandergedrückt wurde. Das Unfallopfer bekam davon nichts mit, eine Notärztin hatte den Mann narkotisiert.

Nach der Befreiung transportierte der Rettungsdienst den Patienten in ein Hamburger Krankenhaus. Die Feuerwehr leuchtete die Unfallstelle für die Ermittlungsarbeiten der Polizei weiträumig aus.

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