Kamerad spendet Fahrzeug

Schwaz (Österreich) – Über einen nagelneuen VW Amarok Pick-Up freut sich die Freiwillige Feuerwehr Schwaz in Tirol. Das Logistikfahrzeug ist ein Geschenk von einem Kameraden. Gesamtwert des Neuwagens: 40.000 Euro.

“Eigentlich haben wir bei unserem Feuerwehrkameraden Hannes Druckmüller nur wegen einer kleinen Spende für das neue Fahrzeug angefragt”, erzählt Hilmar Baumann, Kommandant der Feuerwehr Schwaz. “Ein paar Tage später antwortete er, dass er uns das komplette Fahrzeug kaufen würde”, so der Hauptbrandinspektor. Gesagt, getan – wenige Wochen später wird der Pick-Up in Dienst gestellt. Aufgebaut hat das Fahrzeug die Firma Speckbacher in Weer.

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Fahrzeugübergabe v.l.n.r.: Hannes Druckmüller übergibt das Fahrzeug an Kommandant HBI Hilmar Baumann und Kommandant – Stellvertreter OBI Hannes Jäger. Foto: Feuerwehr

Das 140 PS starke Allradfahrzeug dient zu Transportzwecken, als Vorausfahrzeug für den Flugdienst im Bezirk Schwaz sowie als Zugfahrzeug für die Anhänger. Die Nutzlast beträgt fast 1.000 Kilogramm. Funkrufname: “Last 2 Schwaz”.

13.000 Einwohner hat die Stadt Schwaz in Tirol. Sie ist geprägt von Industrie- und Gewerbebetrieben, welche auch das Gefahrenpotenzial für die Freiwillige Feuerwehr Schwaz ausmachen. Die Stützpunktfeuerwehr rückt unter anderem auch zur Technischen Hilfeleistung auf die Inntalautobahn A 12 aus und zeichnet für den Gewässerschutz von Inn und Ziller im Einsatzgebiet verantwortlich. Weitere Sonderaufgabe: Atemschutz und Strahlenschutz für den Bezirk Schwaz.

Der spendable Kamerad Hannes Druckmüller ist Inhaber der Firma Brandschutz Druckmüller in Schwaz. Neben den klassischen Kaminkehreraufgaben werden auch Heizungswartungen, Brandschutzabschottungen und Feuerlöscherschulungen angeboten.

VW Amarok Pick-Up als Logistikfahrzeug der FF Schwaz. Foto: Feuerwehr
33 Kommentare zu “Kamerad spendet Fahrzeug”
  1. Da können sich manche großen Leute, was zum vorbild machen.und nicht das ganze geld ins Ausland brinngen,Schweiz, Luxemburg, oder Bahamas.(geldverstecke der welt) mein Respekt an den Kameraden.

  2. Respekt
    Wia da Christoph schu gsag hat lei weil ma meara Geld hat is ma koa schlechta Mensch
    Es gib sicha viele Kameradn was des gean datn owa was megst mochn wens nit so viel geld zua verfügung host owa trozdem respekt hat ea auf jedn foi vadiant

  3. Respekt
    Wia da Christoph schu gsag hat lei weil ma meara Geld hat is ma koa schlechta Mensch
    Es gib sicha viele Kameradn was des gean datn owa was megst mochn wens nit so viel geld zua verfügung host owa trozdem respekt hat ea auf jedn foi vadiant

  4. wir haben viele gut betuchte leute im dorf aber keiner hat was für die feuerwehr übrig nicht mal die einwohner, wissen nur wo sie anrufen brauchen wenn sie in schwierigkeiten stecken

  5. Steffen Müller und Tobias Lehnen das obliegt hier eher der Wehrleitung wie man damit umgehen möchte.

    Meinen Respekt an den Kamerad. Allerdings hat in unserer Wehr vor Jahren auch ein Kamerad ein Fzg überlassen und dieses wird als KDOW

  6. Tobias Lehnen, es ist in Deutschland auch möglich!
    In Berlin hat vor Jahren, eine ältere Dame der Feuerwehr einen RTW gekauft, weil die Kollegen ihren Mann gerettet haben!

  7. Respekt ! Wir konnten erst vor kurzem einen neuen MTW in Dienst, der auch komplett aus Spendengeldern bezahlt wurde. 2 große Einzelspenden und ein Spendenlauf der Jugendwehr haben den größten Teil ausgemacht, aber auch viele kleine Spenden aus der Gemeinde. Schön, dass es solche Leute noch gibt !

  8. Ist bloß traurig, dass sowas passieren muss. Respekt dem Kameraden. Das heißt für mich, dass er voll hinter der Sache Feuerwehr steht, aber die Stadt/Kommune o.ä. nicht! Oder”kein Geld” dafür übrig hat, oder nicht locker machen will!

  9. Respekt, ich glaube, nicht viele fw’ler würde das wohl für ihre Wehr machen, auch wenns finanziell drinliegen würde.

    Unabhängig (na ja, fast) vom konkreten Fall, wie steht ihr zum Thema Werbung/Sponsoring für Fahrzeuge oder Material? wenn also auf Einsatzfahrzeugen noch Logos von privaten Geldgeber aufgeklebt wären oder auf Einsatzkleidung noch ein Sticker ist, wo z. B. draufsteht: “Diese Jacke wurde finanziert von Hans Wurster, Metzgerei XyDorf”?

  10. wir würden uns auch gern nen neuen MTW durch Spendengelder finanzieren, die Gemeinde sagt aber nein, denn sie will die laufenden Kosten nicht weiter tragen will, müssten dann also auch noch Gelder für jährliche Kosten (Vers. Steuer etc.) zur Verfügung haben
    Alos selbst wenn wir das Geld hätten, könnten wir uns kein Fahrzeug kaufen

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