Kälte erschwert Arbeit der Feuerwehren

Berlin – Minusgrade, Schnee und Eis: Der Winter hat Deutschland fest im Griff. Nicht nur im Alltag kommt es dadurch zu Behinderungen – die bittere Kälte erschwert auch die Arbeit der mehr eine Million Feuerwehrangehörigen bundesweit.

„Abgesehen von einer witterungsbedingten Häufung von Einsätzen bereitet oft bereits der Weg zur Einsatzstelle Probleme“, erläutert Dr. h. c. Ralf Ackermann, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). Schlecht oder gar nicht geräumte Wege können sogar das Eintreffen der Einsatzkräfte verzögern.

Auch am Ort des Geschehens selbst müssen die haupt- und ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen mit Schwierigkeiten rechnen: „Häufig sind Hydranten für die Wasserversorgung mit Schnee und Eis bedeckt oder zugeparkt, da sie nicht sichtbar sind“, erklärt Ackermann. Der Experte appelliert daher an alle Hausbesitzer: „Sorgen Sie dafür, dass Hydranten beim Schneeräumen nicht zugeschoben werden, sondern frei zugänglich und nicht von einer Eisschicht bedeckt sind! Damit erleichtern Sie die Arbeit der Feuerwehr im Einsatzfall enorm.“

Durch die Kälte kann auch die Ausrüstung der Feuerwehr leiden: Steht das Wasser in den Schläuchen über längere Zeit, können diese einfrieren. „Glättegefahr an der Einsatzstelle besteht zudem, wenn austretendes Löschwasser ge-friert“, ergänzt Ackermann die Kälterisiken für die Feuerwehr. (Text: DFV / Foto: Michael Klöpper)

Ein Atemschutzgeräteträger ist nach seinem Einsatz von einer Eisschicht überzogen. Foto: Michael Klöpper
Ein Atemschutzgeräteträger ist nach seinem Einsatz von einer Eisschicht überzogen. Foto: Michael Klöpper
Ein Kommentar zu “Kälte erschwert Arbeit der Feuerwehren”
  1. Finde den Fehler!

    Der Mann hat zwei Streifen am Helm und ein PA-Geraet aufm Puckel!

    Irgendwas ist da nicht so ganz richtig!

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