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Was können Feuerwehren tun, wenn z.B. eine Bibliothek brennt? Praxis-Tipps zum Schutz von Kulturgut finden Sie im eDossier übersichtlich zusammengestellt.

Großfeuer vernichtet “Rotenhahn”

Rumohr (SH) – In der Nacht zum Mittwoch brannte der ehemalige Landgasthof „Rotenhahn“ im Amt Molfsee (Kreis Rendsburg-Eckernförde) bis auf die Grundmauern nieder. Verletzte gab es keine. Über 100 Feuerwehrleute waren bis in die Morgenstunden im Einsatz, konnten das Traditionslokal aber nicht retten.

Anwohner bemerkten gegen 2.30 Uhr das Feuer in dem leer stehenden Gasthof und riefen die Feuerwehr. Als die ersten Kräfte von Polizei und Feuerwehr am Einsatzort eintrafen, brannte der reetgedeckte Dachstuhl bereits in voller Ausdehnung. Die Flammen schlugen bis zu zehn Meter hoch. Extreme Hitzestrahlung und Funkenflug erschwerten den Einsatz. Die Feuerwehren verhinderten mit einem massiven Löschangriff ein Übergreifen des Brandes auf ein direkt angebautes Wohnhaus.

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Feuer vernichte ehemaligen Landgasthof. Foto: FF Molfsee
Der ehemalige Landgasthof "Rotenhahn" in Rumohr (SH) brannte bis auf die Grundmauern nieder. Foto: FF Molfsee

Im Einsatz waren alle sechs freiwilligen Feuerwehren des Amtes Molfsee: Rumohr, Molfsee, Schierensee, Blumenthal, Rodenbek und Mielkendorf. Zudem unterstützte die FF Bordesholm mit ihrer Drehleiter den Großeinsatz. Gegen fünf Uhr hatten die Kräfte den Brand unter Kontrolle, aber erst gegen acht Uhr morgens verließen die ersten Feuerwehren die Einsatzstelle. Nachlöscharbeiten und Brandwache dauerten noch einige Stunden an.

Die Kriminalpolizei Kiel und Sachverständige des Landeskriminalamtes nahmen die Ermittlungen zur Brandursache in der Ruine auf. Der Gesamtsachschaden beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf 750.000 Euro. Das Gebäude sollte im November zwangsversteigert werden.

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