Große Suchaktion mit glücklichem Ausgang

Verden (NI) – Am Samstagmorgen suchte ein Großaufgebot von Einsatzkräfte die Weser bei Verden nach Personen ab. Die Einsatzmeldung lautete, ein Passagierboot seit an der Allermündung zur Weser mit einem anderen Schiff kollidiert und kurz danach gekentert. Im Wasser trieben Schwimmwesten.

Das vermeintliche Unglück passierte gegen 9.20 Uhr. Nach Eingang der Notrufe wurde neben der Feuerwehr Verden auch das THW und die DLRG alarmiert. Stundenlang suchten die Kräfte mit insgesamt fünf Booten nach Opfern des Unglücks. Mit einer Wärmebildkamera kontrollierten sie den Uferbereich. Weitere Unterstützung erhielten die Helfer durch zwei Rettungshubschrauber und einen Polizeihubschrauber aus der Luft.

Nach einiger Zeit entdeckten die Einsatzkräfte ein auf Grund liegendes Motor-Schlauchboot. Ein Landwirt half bei der Bergung. “Während des Einsatzes stellte sich heraus, dass das Boot von den Eigentümern am Freitagabend gegen 18 Uhr in Höltenwerder (Verden) zu Wasser gelassen worden war und dort zuletzt gesehen wurde. Vermutlich in der Nacht von Freitag auf Samstag hatten Unbekannte das motorbetriebene Boot entwendet”, lautet die Erklärung in der Pressemeldung der Feuerwehr.

So brach der Einsatzleiter die Personensuche nach rund zwei Stunden ab. Die rund 100 Einsatzkräfte der Feuerwehren Verden und Eissel, der Feuerwehr-Technischen-Zentrale Verden, der DLRG Verden, des THW Achim, des Rettungsdienstes sowie der Polizei rückten wieder ein.

Ein Großaufgebot suchte in Verden nach Opfern eines vermeintlichen Bootsunglücks. Foto: ffver.de
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