Großbrand zerstört Wohnhaus völlig

Todtglüsingen (NI) – Ein Großfeuer hat in der Nacht zu Freitag ein Zweifamilienhaus in Todtglüsingen (Kreis Harburg) vollständig zerstört. Acht Feuerwehren aus der Samtgemeinde Tostedt und der Stadt Buchholz waren mit mehr als 150 Einsatzkräften über Stunden im Einsatz. Ihnen gelang es umliegende Wohngebäude vor der erheblichen Strahlungshitze zu schützen. Der Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf mehrere hunderttausend Euro.

Um 1.01 Uhr waren die Feuerwehren aus Todtglüsingen und Tostedt zu dem Gebäudebrand alarmiert worden. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte zündete das Feuer gerade durch und erfasste innerhalb kurzer Zeit große Teile des rund 300 Quadratmeter großen Gebäudes. Unverzüglich wurde durch den Einsatzleiter eine Erhöhung der Alarmstufe veranlasst. Weitere Feuerwehren aus Kakenstorf, Trelde, Welle und Wistedt wurden nachalarmiert. Auch eine zweite Drehleiter von der Feuerwehr Buchholz sowie die Feuerwehr Hörsten mit der Sonderkomponente “Abrollbehälter-Atemschutz” der Kreisfeuerwehr wurden angefordert. Mit einem massiven Löschangriff gingen die Einsatzkräfte gegen den Großbrand vor.

Brand in Todtglüsingen - ein Wohnhaus steht in Vollbrand. Foto: Köhlbrandt/Feuerwehr
Brand in Todtglüsingen – ein Wohnhaus steht in Vollbrand. Foto: Köhlbrandt/Feuerwehr

Die Brandbekämpfung wurde durch große Mengen gelagerten Brennholzes im direkten Umfeld des brennenden Gebäudes erheblich erschwert, immer wieder flackerten große Brandnester auf. Durch die Strahlungswärme in Verbindung mit stark böigem Wind bestand zudem in der Anfangsphase des Brandes die Gefahr eines Übergreifens auf ein angrenzendes Wohnhaus. Hier wurde durch die Feuerwehr eine Riegelstellung aufgebaut und so das gefährdete Gebäude erfolgreich geschützt. Wie groß die Strahlungswärme war, zeigte sich auch nach dem Einsatz. An Pkw waren Scheinwerfern geschmolzen, die Fenster eines Wohnwagens waren ebenfalls verformt.

Mit mehreren C- und B-Strahlrohren gelang es der Feuerwehr, das Feuer nach rund einer Stunde unter Kontrolle zu bringen. Nach rund drei Stunden konnten die ersten Feuerwehrkräfte aus dem Einsatz herausgelöst werden, die Nachlöscharbeiten zogen sich bis in die Vormittagsstunden hin. Die Brandursache ist noch unbekannt, die Tatortgruppe der Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und die Brandstelle für die weiteren Untersuchungen beschlagnahmt.

Drehleiter im Einsatz. Foto: Köhlbrandt/Feuerwehr
Drehleiter im Einsatz. Foto: Köhlbrandt/Feuerwehr

Kommentar zu diesem Artikel

  1. Es ist nicht böse gemeint – aber der gute Mann hatte Feuerholz für die nächsten 20 Jahre dort gelagert! Es war nicht der erste Brand dort – warum schritten die Behörden nicht ein?

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