Groß-Demo für Erhalt von Leitstelle

Northeim (NI) – Über 1.250 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Technischem Hilfswerk haben am Samstag für den Erhalt der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle des Landkreises Northeim demonstriert. Diese Zahl teilte die Pressegruppe der Kreisfeuerwehr Northeim mit. Unter den Demonstranten waren auch Helfer der Notfallseelsorge, Landtags-, Kreistags- und Gemeindeabgeordnete sowie einige Bürgermeister aus dem Kreisgebiet.

Bei Fusionsverhandlungen der Landkreise Göttingen, Northeim, Osterode und der Stadt Göttingen wird aktuell um den Erhalt der Leitstellen gestritten. Aus diesem Grund hatte der Kreisfeuerwehrverband Northeim zu dieser Demonstration aufgerufen. Pünktlich um 11 Uhr setzte sich der Demonstrationszug ,angeführt von zwei Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr Northeim, in Bewegung. Auf dem Münsterplatz fand die Abschlusskundgebung statt. “Trotz der Demonstration war der Brandschutz und die Hilfeleistung im ganzen Landkreis Northeim sicher gestellt”, so der stellvertretende Kreispressewart Kai-Uwe Roßtock.

Einsatzkräfte demonstrieren in Northeim für den Erhalt ihrer Leitstelle im Landkreis. Foto: Roßtock/Feuerwehr
Einsatzkräfte demonstrieren in Northeim für den Erhalt ihrer Leitstelle im Landkreis. Foto: Roßtock/Feuerwehr
9 Kommentare zu “Groß-Demo für Erhalt von Leitstelle”
  1. Man kann aus der Leitstelle Northeim doch eine Leitstelle für Grossschadenslagen machen! Die wird z.B. bei Unwetter,Grossbrand usw. besetzt und entlastet somit die Gesammtleitstelle! Auch bei einem eventuellen Ausfall der Gesammtleitstelle könnte sie dann inerhalb von kurzer Zeit wieder aktiviert und besetzt werden!

  2. Ja aber auch eine “Backup”-Leitstelle kostet! Sowohl Miete als auch Pflege der Technik.

  3. Der Leitstallenzusammenlegungsguru dankt doch entlich ab, ich hoffe jetzt wird alles wieder normal. Was er für einen Mist gemacht hat erlebt man doch fast Täglich in Oldenburg.

  4. Christina L.

    Ich finde es überflüssig die Zusammenlegung der Leitstellen.
    Leitstellenzusammenlegungen bringen auch einige Veränderungen mit sich.

    Schon in den Großleitstellen Oldenburg als auch in Hameln,gab und gibt es immer wieder technische Probleme.

    Vielleicht denkt man nochmal darüber nach,daß eine Zusammenlegung auch einiges mit sich ziehen kann.
    Der Erhalt der Leistelle Northeim ist wichtig.

  5. ist ne Katastrophe den ihre ” Einsparmethoden” kein geld aber zich Milliarden zum Fenster raus werfen. Wenn bei uns die Leitstelle Grimma wegkommt, dann ist der Knoten perfekt. Die wissen in Leipzig nicht mal das wir noch zum Landkreis gehören. Wenn da ne Grossschadenslage eintritt oder ein größeres Unwetter ist jetzt schon kein durchkommen mehr über Funk.die solltn doch wenigstens ein paar regionale Aussenstellen bestehen lassen!!!!!

  6. Moin,

    man kann Leitstellen auch erhalten, indem man sie während der Einsatzschwachen Zeiten virtuell zusammenschaltet und personell runterfährt. bei Großschadenslagen kann Personal zur Unterstützung alarmiert werden.
    So wird es in CE, UE, GF und DAN in Zukunft sein.

  7. Naja, erstmal muss die Leitstelle in Leipzig fertig werden und dann sehen wir weiter. Zumal fünf Leitstellen für Sachen mM zu wenig sind, sollte lieber jeder LK sein eigenes Süppchen kochen. Hat in der Vergangenheit geklappt und würde sicherlich auch in der Zukunft klappen.

  8. Leitstellenzusammenlegungen sind immer eine Frage der Umsetzung.
    Im Bereich Mosel/Eifel/Hunsrück läuft diese, mit anfänglichen Startschwierigkeiten sehr Ordentlich. Wichtig ist, das als Träger immer die öffentliche Hand(Stadt/Kreis etc) das Sagen hat und keine sonstigen, gewinnorientierten Träger oder gGmgHs. Es hat sich, gerade bei schnell eintretenden Flächenlagen als sinnvoll erwiesen, die Leitstellen Räumlich/Personell an Berufsfeuerwehren anzuschließen.
    Die Frage der Ortskenntnisse ist, wenn die Wehrleiter eine ordentliche AAO erstellen, unnötig.

  9. Martin Scholtes

    Ich kann Volker nur zustimmen,

    ich selbst bin aus dem Bereich der Mittelmosel und die ILS Trier bearbeitet Flächenmäßig den größten Leitstellenbereichs Deutschlands. Und da läufft das System gut. Jede Gemeinde(VG/EG/Stadt) stellt die AAO zusammen und leitet Sie an die BF Trier weiter. So müssen die Dispos nicht allzu gute Ortskenntnisse haben. Tagsüber sind 2 RD und 2 FW Dispos und ein Leitender-Dispo anwesend. Nachts sind es meist nur 2 oder 3.

    So nun zum Thema zurück:
    Ich finde es eigentlich gut das Leitstellen zusammengelegt werden. Nur darf man hierbei nich am Geld sparen.

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