Geisterfahrer-Meldung kam zu spät

Hildesheim (NI) – Schwerer Unfall auf der B 6 zwischen Haverlah und Salzgitter-Bad: Eine Geisterfahrerin hat am Dienstag auf der Bundesstraße eine Frontalkollision verursacht. Ein Ehepaar erlitt dabei schwere Verletzungen, die Verursacherin kam mit leichten Blessuren davon. Nach Angaben der Polizei stand die Frau “sichtlich” unter Alkoholeinfluss. Ein Test am Messgerät ergab einen vorläufigen Wert von 2,27 Promille.

Kurz vor zehn Uhr war bei der Polizei noch die Meldung über ein Geisterfahrer-Fahrzeug auf der Bundesstraße zwischen Goslar und Hildesheim eingegangen. Kurz darauf krachte es schon im Begegnungsverkehr nahe Haverlah. Der 57-jährige Fahrer eines Mitsubishi konnte dem Ford, der ihm auf seiner Überholspur entgegenkam, nicht mehr ausweichen. Der Mann erlitt so schwere Verletzungen, dass er mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden musste. Auch seine Ehefrau musste schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren gegen die leicht verletzte, alkoholisierte Ford-Fahrerin ein. Die Bundesstraße musste für rund zwei Stunden in Richtung Goslar gesperrt werden.

Unfall auf der B 6: Eine Geisterfahrerin ist mit ihrem Ford gegen einen Mitsubishi geprallt. Foto: Polizei
Unfall auf der B 6: Eine Geisterfahrerin ist mit ihrem Ford gegen einen Mitsubishi geprallt. Foto: Polizei
Ein Kommentar zu “Geisterfahrer-Meldung kam zu spät”
  1. Im Einsatz waren : Stützpunktfeuerwehr Burgdorf und Stützpunktfeuerwehr Baddeckenstedt (als Rüstzug der Samtgemeinde Baddeckenstedt), Ortsfeuerwehr Haverlah , Rettungshubschrauber CH 30 aus Wolfenbüttel, Wache 1 und Wache 2 der Berufsfeuerwehr Salzgitter, Rettungsdienst Salzgitter, Straßenmeisterei Goslar sowie Polizeiinspektion Salzgitter.

Hinterlasse einen Kommentar