Gefahrgut-Sattelzug kippt auf die Seite

München – Ein mit heißem Acrylharz beladener Sattelzug ist am frühen Dienstagmorgen auf der A 99 bei München verunglückt. Der 30-jährige Fahrer blieb unverletzt. Die Feuerwehr pumpte Dieselkraftstoff ab – auch die Ladung musste geborgen werden.

Kurz nach der Anschlussstelle Neuherberg (Richtung Stuttgart) war der Lkw von der Fahrbahn abgekommen und auf die rechte Fahrbahnbegrenzung geraten. Dabei kippte das Fahrzeug um und kam auf der Fahrerseite zum Stillstand. Der Lastzug hatte 23 Tonnen eines Basisstoffes für Acrylharz geladen. Dieser muss ständig auf rund 40 Grad Celsius beheizt werden um das Aushärten des Stoffes zu vermeiden. Bei dem Unfall gerieten etwa 200 Liter des Dieseltreibstoffes ins Erdreich. Die restlichen 600 Liter wurden von den Einsatzkräften abgepumpt.

Da Schäden am Auflieger nicht ausgeschlossen werden konnten, musste das Acrylharz in spezielle Ersatzfahrzeuge umgepumpt werden bevor der Lkw aufgestellt werden konnte. Die Bergung des Lastwagen führte ein Privatunternehmen durch. Für die Dauer der Bergungsarbeiten mussten zwei Fahrspuren des Autobahnringes gesperrt werden.

Der verunglückte Tanksattelzug auf der A 99. Foto: BF München
Der verunglückte Tanksattelzug auf der A 99. Foto: BF München
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