Frankfurt: Pegel des Main steigt weiter

Frankfurt/Main (HE) – Auch in der Nacht zu Donnerstag waren im Frankfurter Stadtgebiet wieder etwa 120 Einsatzkräfte im Einsatz, um Sandsäcke zu füllen und Barrieren gegen das steigende Hochwasser zu errichten. Derzeit steigt der Pegel des Main immer noch etwa einen Zentimeter pro Stunde an. Experten rechnen, auch aufgrund des derzeit anhaltenden Regens, mit einem weiteren Anstieg auf bis zu fünf Meter.

An rund 34 Einsatzstellen wurden Helfer der Berufsfeuerwehr, des Technischen Hilfswerkes (THW) sowie der freiwilligen Feuerwehr in den letzten 24 Stunden tätig, um gefährdete Objekte mit Sandsäcken und mobilen Dämmen zu schützen. Dabei lag ein Haupteinsatzschwerpunkt in der Innenstadt am Eisernen Steg, der derzeit für Fußgänger gesperrt ist.

Aber auch in den Stadtteilen Sachsenhausen, Nied, Niederrad, Oberrad, Höchst, Goldstein und Griesheim wurden einzelne Objekte mit Barrieren geschützt. Im Keller des Altbaus des Historischen Museums, das derzeit umgebaut wird und daher leer steht, wurden geringe Wassermengen mit Pumpen aufgenommen. “Insgesamt ist die Lage im Stadtgebiet derzeit angespannt, aber nicht dramatisch”, teilte die Feuerwehr Frankfurt mit.

Hochwasser in Frankfurt: Der Main ist über die Ufer getreten, der Pegelstand wird weiter steigen. Foto: Peter Knapp
P.KNAPP
Hochwasser in Frankfurt: Der Main ist über die Ufer getreten, der Pegelstand wird weiter steigen. Foto: Peter Knapp
Ein Kommentar zu “Frankfurt: Pegel des Main steigt weiter”
  1. Michael Klöpper

    Die Feuerwehr Frankfurt teilt am 14.01.2011 mit:

    “Seit der vergangenen Nacht sinkt der Wasserstand des Mains leicht. Die Höchstmarke von 4,79m wurde zwischen 21 Uhr und 23 Uhr erreicht – derzeit liegt die Marke bei 4,72m.

    Insgesamt waren rund 100 Einsatzkräfte bis in die frühen Morgenstunden damit beschäftigt sicherheitshalber weitere 15.000 Sandsäcke zu befüllen. An einigen besonders gefährdeten Objekten wurden vorhandene Barrieren verstärkt sowie neue aufgebaut. Es handelte sich dabei ausschließlich um vorsorgliche Sicherheitsmaßnahmen. Besonders betroffen waren die Innenstadt am Eisernen Steg sowie die Stadtteile Oberrad, Griesheim, Nied, Höchst und Sindlingen.

    Trotz des sinkenden Wasserstandes kann aufgrund der gefallenen Regenmenge in den vergangenen Tagen noch keine Entwarnung gegeben werden, denn die kleineren Nebenflüsse und –bäche des Mains führen zum Teil wieder deutlich mehr Wasser. Die nächsten 24 Stunden müssen daher für eine endgültige Bewertung abgewartet werden.”

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