Großalarm wegen Rauchentwicklung in Flugzeug

Leinfelden-Echterdingen (BW) – Aufregung am Flughafen Stuttgart: Eine Passagiermaschine musste am Freitagmittag aufgrund einer Rauchentwicklung in der Kabine unplanmäßig zwischenlanden. “Es handelte sich nicht um eine Notlandung, sondern um eine Sicherheitslandung “, sagte eine Flughafensprecherin gegenüber feuerwehrmagazin.de. Passagiere und Besatzung blieben bei dem Vorfall unverletzt.

Bei dem betroffenen Flugzeug handelte es sich um eine Boeing 737-800 der niederländischen Fluggesellschaft “Arkefly”. Sie befand sich mit 183 Personen an Bord auf dem Weg von Amsterdam (Niederlande) nach Hurghada (Ägypten). “Beim Erwärmen von Essen in der Bordküche erhitzten sich die Mahlzeiten ungewöhnlich stark”, erklärte Christine Menyhart von der Polizei Esslingen. “Die Crew sprach von einer Rauchentwicklung”, so die Polizeisprecherin. Der Pilot habe daraufhin eine so genannte Luftnotlage erklärt und sich zur Landung in Stuttgart entschlossen. Die Flughafenfeuerwehr kam zum Einsatz, Trupps kontrollierten die Küche, stellten aber weder Rauch noch Feuer statt. “Vermutlich war es eher eine Dampfentwicklung”, so die Polizeisprecherin.

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Bei dem im Vorfeld ausgelösten Großalarm waren neben Polizei und Rettungsdienst auch die Feuerwehren aus Leinfelden-Echterdingen, Neuhausen, Filderstadt, Ostfildern und Stuttgart im Einsatz. Es entstand kein Sachschaden. Der Flugbetrieb musste für 35 Minuten unterbrochen werden.

Notlandung am Flughafen Stuttgart: Eine Maschine der Arkefly musste aufgrund einer mutmaßlichen Rauchentwicklung an Bord unplanmäßig landen. Foto: Oskar Eyb
Notlandung am Flughafen Stuttgart: Eine Maschine der Arkefly musste aufgrund einer mutmaßlichen Rauchentwicklung an Bord unplanmäßig landen. Foto: Oskar Eyb
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