Flächenbrände: Trockenheit wird zum Problem

Hamburg/Offenbach – Die Gefahr von Wald- und Flächenbränden steigt wieder massiv an: Zum Wochenende werden verbreitet frühsommerliche Temperaturen erwartet. Auch in den Gebieten, in denen in den letzten Tagen etwas Regen gefallen war, klettert der Gefahrenindex wieder. Besonders gefährlich ist die Situation in Norddeutschland. In weiten Teilen von Niedersachsen, Hamburg sowie von Schleswig-Holstein hat es in den letzten vier Wochen nicht einen Tropfen geregnet.

Sowohl der Grasland-Feuer- als auch der Waldbrandgefahrenindex weisen für weite Teile Deuschlands die zweithöchste Gefahrenstufe aus. In Ost-Niedersachsen sowie in weiten Teilen der neuen Bundesländer ist – vegetationsbedingt – sogar die höchste Gefahrenstufe gültig. Auch vermeintlich kleinere Feuer wie Mülleimerbrände im Park, Fahrzeugbrände und ähnliches können hier schnell eine gefährliche Eigendynamik entwickeln.

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Entsprechend häufen sich auch die Einsatzberichte: Die Feuerwehren Bruchsal und Karlsdorf (Kreis Karlsruhe) mussten am Mittwoch rund 200 Quadratmeter Böschung neben der Autobahn 5 ablöschen (Foto).  Wesentlich größer war ein Flächenbrand wenig später an der A 20 bei Lübeck. Rund 4.500 Quadratmeter Wiese und Schilf vebrannten, rund 50 Einsatzkräfte waren anderthalb Stunden mit den Löscharbeiten beschäftigt. Auf dem Truppenübungsplatz Senne (NW) bei Paderborn verbrannten am selben Tag sogar rund 400 Hektar Fläche auf einer Schießbahn. Hier kamen Kräfte aus sechs Feuerwehren zum Einsatz. 

Flächenbrand an der A 5 bei Bruchsal: Rund 200 Quadratmeter Böschung verbrannten am Mittwoch. Foto: Heinold/Feuerwehr
Flächenbrand an der A 5 bei Bruchsal: Rund 200 Quadratmeter Böschung verbrannten am Mittwoch. Foto: Heinold/Feuerwehr
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