Feuerwehrfahrzeughersteller sind optimistisch

Frankfurt/Main (HE) – Die europäischen Hersteller von Feuerwehrfahrzeugen und -geräten berichten von einer guten Auftragslage für die nächsten Monate. Nach vorläufiger Berechnung des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) stieg das Umsatzvolumen für Feuerwehrtechnik am Standort Deutschland im Jahr 2012 um etwa acht Prozent auf 530 Millionen Euro. Damit liege die Branche knapp über dem Durchschnittsniveau der zurückliegenden fünf Jahre.

Einen besonderen Impuls erlebten die deutschen Hersteller im Exportgeschäft. Mit dem Schwerpunkt in China und dem Nahen Osten seien die Ausfuhren 2012 um 38 Prozent auf 182 Millionen Euro gesteigert worden. Damit erhöhte sich nach Angaben des VDMA die Exportquote der Branche auf 34 Prozent.

Der deutsche Markt hingegen war leicht rückläufig. Die Neuzulassungen von Feuerwehrfahrzeugen verringerten sich um vier Prozent auf 2.009 Einheiten. Damit setze sich der schwächere Trend des Vorjahres fort, besonders in Bezug auf das Hauptsegment: die Löschfahrzeuge. Deren Zahl an Neuzulassungen verringerte sich 2012 auf 501 (Durchschnitt der fünf Jahre zuvor: 661 Einheiten).

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Für 2013 erwarten die Hersteller jedoch eine Erholung des deutschen Marktes. Die Neuzulassungen in den ersten zwei Monaten seien um ein Prozent auf 293 Fahrzeuge, bei den Löschfahrzeugen sogar um 15 Prozent gestiegen. Gleichzeitig sind die Auftragseingänge der Hersteller von Feuerwehrtechnik in den ersten zwei Monaten um ein Drittel gestiegen. Entsprechend positiv äußern sich die VDMA-Mitgliedsfirmen in einer repräsentativen Umfrage des Verbandes über die Geschäftslage sowie die Zukunftsaussichten. Mehr als 70 Prozent der befragten Führungskräfte bewerten demnach ihre aktuelle Situation als „gut“ oder „sehr gut“.

Ein Viertel der Hersteller von Feuerwehrtechnik konnte in den vergangenen drei Monaten einen Zuwachs im Auftragseingang von mehr als 15 Prozent verbuchen. Jeder Sechste der Befragten gab an, zusätzliche Mitarbeiter für die Produktion einstellen zu wollen.

Blick in die Produktion im Werk der Firma Lentner. Foto: Olaf Preuschoff
Blick in die Produktion im Werk der Firma Lentner. Foto: Olaf Preuschoff
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