Feuerwehr-Streit mündet in Austrittswelle

Niestetal (HE) – Ein seit Jahren schwelender Streit in der Freiwilligen Feuerwehr Niestetal (Kreis Kassel) hat zum Wochenende seinen unrühmlichen Höhepunkt gefunden: 30 Kameraden vollzogen ihren Austritt aus der Wehr – darunter auch die komplette Führung. Sie zeigten sich von der Gemeinde enttäuscht.

Hintergrund des Streites, so beschreibt es eines der nun ausgetretetenen Mitglieder gegenüber feuerwehrmagazin.de, sei eine Gruppe innerhalb der Wehr, die sich nicht an dem aktiven Dienst beteiligen möchte. Diese Gruppe hätte es vorgezogen, Alkohol zu konsumieren und den eigentlichen Feuerwehrdienst zu stören. Ein Beispiel: Mehrfach hätten aktive Feuerwehrleute nach so genannten “Dämmerschoppen” in ihren Stiefeln Kronkorken, Kaugummi und Tannenzweige gefunden. Der Alkohol sein ein konkretes Problem gewesen, so der Vorwurf. Der Bürgermeister der Gemeinde Niestetal, Andreas Siebert: “Ein exzessives Alkoholproblem in der behaupteten Art und Weise ist im Rathaus nicht bekannt. Die Wehrführung hat mit einem Alkoholverbot reagiert.” Gleichzeitig räumt das Gemeindeoberhaupt ein, dass es in der Wehr Probleme gegeben hat: “Bekannt sind seit drei Jahren anhaltende Streitigkeiten zwischen zwei Gruppierungen innerhalb der Feuerwehr.”

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Schlichtungsgespräche schlugen fehl

Mehrfach hatte es Versuche gegeben, die Probleme zu schlichten. “Die Gemeinde hat in vielen persönlichen Gesprächen, auch unter Beteiligung des Bürgermeisters versucht, zwischen den Gruppierungen zu vermitteln. Ferner wurde der Feuerwehr ein externer Mediator zur Seite gestellt. Doch sämtliche Vermittlungs- und Schlichtungsversuche schlugen fehl”, sagt Siebert. Ein Resultat aus den Gesprächen war die Forderung aus der Wehr, einen Kameraden aus der Wehr auszuschließen. Die betroffene Person galt unter den Kritikern als Kernproblem, der Mann habe seine Dienstunfähigkeit und sein Nichterscheinen zu Einsätzen und Übungen sogar vor der kompletten Wehr bekannt gegeben, hieß es aus den Reihen der Wehr. Die Wehrführung stellte an den Gemeindevorstand einen Antrag  auf Ausschluss. “Diesem Antrag konnte der Gemeindevorstand nach intensiver Beratung mit dem Hessischen Städte- und Gemeindebund aus rechtlichen Gründen nicht stattgeben”, so Bürgermeister Siebert.

Bürgermeister akzeptiert die Austritte

Für viele Feuerwehrleute war jedoch das Maß voll – sie vermissten einen Rückhalt seitens der Gemeinde. In einem feuerwehrmagazin.de zugespielten Papier heißt es: “Die Austretenden können (…) es nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren, dass man seitens der Gemeinde keinerlei Rückhalt hat, bei der Umsetzung von geltendem Recht (…), wozu die demokratisch gewählte Führung der Feuerwehr verpflichtet ist und Verantwortung tragen muss!” Die Konsequenz: 30 von 54 Kameraden erklärten am 28. Dezember 2012 mit Wirkung zum 18. Januar 2013 ihren Austritt aus der Wehr, darunter auch der Gemeindebrandinspektor, seine Stellvertreter, beide Zugführer sowie sämtlichen Gruppenführer. Auch alle Atemschutzgeräteträger sollen ein Austrittsgesuch unterzeichnet haben. Möglicherweise anders als erwartet, akzeptierte die Gemeinde die Austritte. Der Bürgermeister verwies auf eine mangelnde weitere Kooperationsbereitschaft der Wehr, nachdem der Ausschluss abgelehnt worden war. Die Gemeinde habe ein neues Gesprächsangebot unterbreitet. “Anstatt auf das Angebot einzugehen, reagierten die Kameraden einschließlich Wehrführung mit unmissverständlich formulierten, schriftlichen Austrittserklärungen. Der Gemeindevorstand hat die Austrittserklärungen schließlich schriftlich bestätigt, da eine weitere Gesprächsbereitschaft nicht zu erkennen war”, sagt Siebert.

Zweifel an der “neuen” Feuerwehr

Aus den Reihen der ausgetretenen Kameraden werden derweil Zweifel laut, dass die nun verbliebene Mannschaft eine ausreichende leistungsstarke Feuerwehr stellen kann. Mindestens zahlenmäßig gehen die Angaben der Ehemaligen und der Gemeinde auseinander. Während aus dem Kreis der ausgetretenen Feuerwehrleuten von 24 Kräften “auf dem Papier” die Rede ist, nennt der Bürgermeister eine weitaus höhere Zahl von Aktiven. Auch die Behauptung, unter den verbliebenen Kräften seien junge Kameraden ohne Grundlehrgang, auswärts Studierende und längerfristig Kranke stellt das Gemeindeoberhaupt anders dar: “Tatsächlich sind es mittlerweile 40 gesunde Kameraden aus Niestetal oder Nachbargemeinden von denen vier Neuzugänge im März den Grundlehrgang belegen werden. Nach der Austrittswelle hat die Feuerwehr neun Atemschutzgeräteträger, zuzüglich vier Kameraden, die zurzeit augebildet werden.”

Zumindest in der ersten Phase wird der Brandschutz in der rund 10.000 Einwohner zählenden Gemeinde auch von der Berufsfeuerwehr Kassel sichergestellt. Das berichtet die HNA. Die Zeitung führte auf ihrer Website auch eine nicht repräsentative Umfrage zu dem Thema durch. Demnach äußerten von 4.121 Menschen 93,4 Prozent Verständnis für die Austrittswelle. Sie klickten die Angabe: “Der Rücktritt ist richtig. Die Aktiven setzen damit ein Zeichen.”

Das Feuerwehrhaus in Niestetal: ein länger schwelender Streit innerhalb der Wehr führte jetzt zur Eskalation. Foto: privat
Das Feuerwehrhaus in Niestetal: ein länger schwelender Streit innerhalb der Wehr führte jetzt zur Eskalation. Foto: privat

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Ich finde nach all dem was ich gelesen und gehört habe, scheint die Feuerwehr in Niestetal jetzt ja wieder auf einem guten Kurs zu sein. Die haben heute Ihre neue Internetseite vorgestellt. Habe ich mir mal angesehen und muss sagen, echt gut gemacht. Und es sollen ja auch viele neue eingetreten sein. Also ich würde den Thread hier mal beenden und die Leute Ihren Dienst machen lassen.

    Gruss an alle

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  2. Sueder80 hat ja alle Zahlen feinst im Kopf gespeichert – RESPEKT

    Ich hoffe die 30 ausgetretenen haben in anderen Wehren mehr Glück!

    Allerdings glaube ich nicht daran, weil solch ein Machtgehabe braucht keine Truppe.

    … und für Menschen die nur noch mit Quoten und Qualifikationen leben können,
    gibts professionelle Hilfe beim Arzt!

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  3. Ich sehe das ähnlich wie MacLeod. Es ist ja okay wenn man sich nach den Übungsdiensten noch zusammensetzt und wenn es ab und zu etwas lustiger wird ist es auch in Ordnung.

    Im Februar verfügte laut diesen Artikel http://www.hna.de/lokales/soehre-kaufungen/einen-streit-braucht-niemand-2736109.html die Wehr wieder über 48 Mitglieder.
    In diesem Artikel werden auch aber Zahlen schöngeredet. Von den 48 aktiven verfügen 23 die Maschinistenausbildung, 25 Sprechfunkausbildung, 20 Truppführerausbildung, 6 Gruppenführerausbildung und 4 die Zugführerausbildung.

    Wenn ich das hochrechne komme ich auf 4 Zugführer, 2 Gruppenführer und 14 Truppführer als Führungskräfte.
    Die Frage ist aber wann diese Fortbildungen gemacht worden sind wenn in der ganzen Mannschaft nur 7 aktive Atemschutzgeräteträger sind. Jeder von diesen 20 Führungskräften sollte eigentlich mal so eine Ausbildung erhalten haben sonst wären sie nicht Zug-, Gruppen-, oder Truppführer. Also warum sind diese Leute nicht mehr als Atemschutzgerätetrager qualifiziert? Das kann ja nur daran gelegen haben das sie kein Interesse mehr hatten sich für den kompletten Feuerwehrdienst einzubringen. Natürlich kann es sein das manche aus Gesundheitlichen Gründen nicht mehr nach G26.3 tauglich sind. Aber mehr als die Hälfte?

    Das eine Wehrführung zu solch drastischen Mitteln wie einem Alkoholverbot greift wenn die Einsatzbereitschaftder Wehr gefährdet ist war doch nur logisch. Und wenn jemand die Schutzausrüstung der Wehrkräfte manipuliert so das sie sich Verletzungen zu ziehen können gehört einfach nicht in eine Feuerwehr.

    @Feuerwalze
    Das es mit der Kameradschaft jetzt besser klappt wo das Alkoholverbot aufgehoben wurde kann ich mir gut vorstellen. Aber dafür muss man halt damit rechnen wenn man nur in Socken in seine Einsatzstiefel steigt in einen Kronkorken zu treten.

    Damit ich mich auf jemanden verlasse muss ich nicht mit jemanden Alkohol konsumieren. Es geht eher darum das er sein Handwerk versteht.
    Der Umgang mit Hydraulischem Rettungsgerät ist z.B. mit Risiken verbunden. Also ich möchte nicht das jemand der das letzte mal vor 15 Jahren mit Schere und Spreizer gearbeitet hat an einem modernen Auto arbeiten.

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  4. Feuerwalze:

    Was hat der Unterschied BF – FF mit Alkohol zu tun? Im Dienst und in Dienstkleidung ist Alkohol tabu! Man sollte sich vielleicht mal klar darüber sein, dass man auch bei einer FF eine Organisation der Gemeinde ist und kein Verein. Oder fändest Du es in Ordnung, wenn der Ordnungsamtsmitarbeiter während der Arbeitszeit Alkohol trinkt, angetrunken seine Arbeit macht oder nach Dienstschluss mit seiner Uniform an der örtlichen Trinkhalle steht und sich einen genehmigt?

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  5. … und ich finde, das alle, die nicht wissen was in der Niestetaler Feuerwehr wirklich abgelaufen ist, sich hier mit dummen Kommentaren raushalten sollten.

    Das mit dem Alkohol ist doch nur ein Vorwand um die verbleibenden Kameraden in ein schlechtes Licht zu rücken. Das Kernproblem waren schlicht und einfach einige wenige in der Wehrführung, die sich für eine Elitetruppe gehalten haben – völlige Alkoholgegner waren – und alle anderen sollten nach deren Weltanschauung leben. Man sollte hier doch zwischen freiwilliger- und Berufsfeuerwehr unterscheiden. Manche können dies eben nicht.

    Komischerweise ist die Kameradschaft der Niestetaler Feuerwehr heute besser denn je, und viele neue Kameraden sind in den letzten Wochen dazu gekommen. (hat wohl doch nicht am Alkohol gelegen)

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  6. Also ich finde diese Story fürschterlich! Eigentlich das beste Beispiel oder Warnung an alle Männer/Frauen die mit dem Gedanken Spielen eine EHrenamtliche Tätigkeit anzunehmen! Der Beweis das man sich nur zum D…macht 🙁 Traurig finde ich das!!!

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  7. Das ist der reinste Kindergarten!!!!
    Ihr solltet euch schämen.

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  8. Tag zusammen. Nach der Übung ein Bier trinken finde ich in Ordnung, denke das es für den ein oder anderen zur Kameradschaft dazu gehört(Ich bräuchte es nicht). Aber was mich bei manchen Leuten stört ist, wenn Sie stark alkoholisiert zu einem Einsatz kommen. Sie stören nicht nur Ihre Kameraden bei ihrer Arbeit, sondern gefährden sie. Man muss sich aufeinander verlassen können. Und das geht alkoholisiert nun mal nicht.
    Was ich auch nicht verstehen kann: Ich bin mal durch einen Ort gefahren. Dort fand eine größere Veranstaltung statt. Gewerbeschau oder ähnliches. Die Feuerwehrkameraden des Ortes waren zuständig für die Parkplatzregelung. Sie tranken in Einsatzkleidung Bier. Und dann fragt man sich, wo das Klischee herkommt.
    Es gibt einfach Sachen, die gehen garnicht. In welchen Ausmaßen das nun in der FF Niestetal gelaufen ist, weiß ich nicht. Aber an beide Parteien: Seid ehrlich zu euch selber, betrachtet euer Handeln mal aus der Sicht von anderen und dann klappt´s irgendwann auch wieder mit der Kameradschaft

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  9. Ich bin seit 32 jahren inkl. JFW im Dienst habe alles von der Pike auf gelernt bis zum heutigen stand als Zgf. Ich habe in meiner Dienstzeit schon 3 Kdt erlebt und auch in der Mannschaft schon einige störende Situationen gemeistert, aber alles mit dem Rückhalt der Bürgermeister und des Gem. rates . Also wenn sich die verwaltung nicht hinter die Fw stellt die ja voll Verantwortlich ist um den Brandschutz zu sichern wäre es besser die gesammte Führungsebene der Verwaltung nimmt den Hut auf nimmer wiedersehen ,ohne Pensionsbezüge .

    Euer feuerwehrkammerad .

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  10. Nicht nur da:Folgende Meldung ist aus der Homepage des Lokalradiosenders Radio Bonn/Rhein-Sieg kopiert:

    Rücktrittswelle im Löschzug

    Aus Protest gegen ihren Wehrführer haben heute vor dem Rathaus der Gemeinde Ruppichteroth über 20 Feuerwehrleute ihre Kündigung beim Bürgermeister eingereicht. Der Löschzug Ruppichteroth hat nun ein akutes Mitgliederproblem. Die Effektivität der Feuerwehr soll dadurch aber nicht beeinträchtigt sein.

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  11. Wenn von Seite der Gemeinde kein Rückhalt kommt, dann wäre mein Vertrauen in diese auch weg….
    Da sollte der Bgm mal drüber nachdenken….

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  12. Ich bin auch Feuerwehrmann und trinke ÜBERHAUPT keinen Alkohol-noch nicht einmal alkoholfreies Bier!Muß man immer die Birne zuhaben wenn man Spaß haben will?NEIN!

    Meine Kameraden akzeptieren mich und es hat noch NIEMALS blöde Kommentare gegeben, wenn ich auf einer Veranstaltung Cola getrunken habe!
    Es geht auch so!

    Ich bin einmel mit meiner Freundin in einem Schnellimbiss in Troisdorf gewesen, als 2 Polizeeibeamte reinkamen. Wir kamen ins Gespräch. Als ich mein Essen und meine Cola bekam, sagte einer der Beamten, ich wäre der erste Feuerwehrmann, den er kennengelernt habe, der keinen Alkohol trinkt. Das war nicht ironisch, sodnern voller Hochachtung:

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  13. Also um Kindergartenverhalten zu erkennen braucht man kein Insider zu sein.

    Ich merke nur das einige Kommentare recht wiedersprüchlich sind.

    Was ich aber allgemein aber zum Thema miteinander Feiern und Kameradschaft sagen kann:

    Es ist gut eine Vertrauensbasis unter den Kameraden zu haben. Damit ich aber jemanden Vertrauen kann ist mir eine gute Aus- und Weiterbildung des Kameraden wichtiger als mit ihm nach dem Übungsabend noch zusammenzusitzen.

    Die Feuerwehrarbeit wird immer anspruchsvoller. Da muss man sich halt mehr reinarbeiten und lernen als z.B. vor 30 Jahren.

    Vor 30 Jahren gab es z.B. kaum oder keine Wärmebildkamera und Hohlstrahlrohre. Die Ausbildung daran hat aber keine andere Ausbildung ersetzt.
    Ich glaube das einzigste was in letzten Jahren weggefallen ist, ist die Ausbildung an der Hakenleiter.
    Aber sonst ist immer mehr dazugekommen.

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  14. Lieber Herr @Bombero:
    Sie liegen mit Ihrem Kommentar sowas von daneben, dass es noch ein paar Zeilen bedarf. Welche Fraktion hat denn Feuerwehr-Magazin angeschrieben? Die Frage einer Zielverfolgung müssten Sie doch bitte diesen Schreiberlingen stellen-oder??? Die Wertschätzung meiner Kameraden, da können Sie sicher sein, war und ist gegeben. Ausnahme hierbei bilden nur die von mir beschriebenen Quertreiber und Drahtzieher dieser unglaublichen Aktion.
    Den Nagel auf den Kopf getroffen hat da eher @Christian Pannier. Die Formulierung „Kindergarten“ hat dabei schon fast Insider-Geschmack.
    Ich werde mich an seinen gut gemeinten Rat halten und mich nicht weiter in der Kommentarspalte vom Feuerwehr-Magazin beteiligen. Es war mir wichtig, bevor hier ein völlig falscher Eindruck entsteht, die Ereignisse richtig darzustellen.
    Danke für Ihr Verständnis

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  15. Ach ja ein Kommentar noch. Ich habe ja Verständnis, dass sich wahrscheinlich jeder im Recht fühlt und deshalb etwas zu hitzig ins Gefecht zieht. Aber vielleicht sollte man(die nicht Betroffenen)die Kommentare nicht so ernst nehmen:
    “…die Feuerwehr in Niestetal 60-Jahre funktioniert hat…” => Niestetal hatte erst letzten August 40-Jahr-Feier!

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  16. Ich finde es auch nicht gut, dass Grisu07 die Schlammschlacht hier in die Kommentare reingebracht hat. Wer sich das Elend ansehen will, kann zu HNA online gehen. Dass dort wie hier oben im Kommentar wildeste Behauptung aufgestellt werden, hilft keinem weiter. Wenn ich mal wahllos die Aussagen kombinere (ich weiss ja nicht wer wer ist), dann haben die 30 Ausgetretenen ca. 80% der Einsatz- und Übüngsstunden geleistet (Weihnachstbaum-Artikel-Kommentar), wobei annähernd die Hälfte davon Karteileichen sind (Kommentar Grisu07). Wenn man dann auf die Homepage der FF Niestetal bei den Einsatzberichten nachsieht, kann man sich nur wundern was die 15 alleine geleistet haben sollen! => Also bitte Schluss mit den Aufklärungsversuchen hier (macht das meinetwegen bei der HNA)
    Da sich hier auf der Homepage vom Feuerwehrmagazin vor allem aktivere Feuerwehrleute tummeln, die sich im Schnitt auch eher für neue Themen und Feuerwehrtrends interessieren, kommen natürlich Alkoholprobleme hier nicht so gut an.

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  17. Liebe Kamaradinnen und Kameraden,
    mir erging es in der Vergangenheit ähnlich.
    In meinem alten Löschbzirk, wurde aus meiner sicht, auch das Thema Bier zu groß geschrieben. Auch bei uns gab es nach heftigen Debatten eine kleine Austrittswelle bzw haben einige, so auch ich, den Löschbezirk gewechselt.
    Was ich aber sagen möchte wenn sich damals alle nicht so wichtig genommen hätten und der ein oder andere mal über seinen Schatten gesprung währe
    (Ich nehme mich da nicht aus)hätte es diesen Verlust für meien alten Heimatlöschbezirk nicht geben müssen.

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  18. Lieber Herr @Grisu07: Ich glaube, dass alle Besucher dieser Seite in der Lage sind, den Bericht von Michael Klöpper zu lesen und sich hierauf ihre eigene Meinung bilden werden. Warum versuchen Sie hier Stimmung zu machen und Kameraden gegeneinander aufzuhetzen? Welches Ziel verfolgen sie? Wenn 30 Kameraden ihren Dienst quittieren spricht das dafür, dass alle Betroffenen hinter der bisherigen aktiven Wehrführung stehen und jeder für sich allein die Entscheidung für den Austritt getroffen hat. Es wurde mit Sicherheit niemand gezwungen. Dieses feste Zusammenstehen, trotz aller Anfeindungen von außen, dass nenne ich echte Kameradschaft. Ihre Behauptung, dass sich alle vor den Karren haben spannen lassen, zeugt von einer geringen Wertschätzung gegenüber den Kameraden.

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  19. @Grisu07, @Susi87, @Extrem:
    Wenn man eure Kommentare liest braucht man sich über eure Probleme nicht zu wundern. Ihr wollt Feuerwehr sein? Ihr seid ein zerstrittener Kindergarten!
    Redet miteinander und nicht übereinander, geht dafür zusammen ein Bier trinken oder von mir aus auch eine Cola oder eine Milch anstatt euch in der Kommentarspalte von Feuerwehrmagazin irgendwelche “Argumente” an den Kopf zu hauen. Damit macht ihr euch und eure Feuerwehr einfach nur lächerlich.

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  20. @ Redaktion: Warum lassen Sie solche Diskussionen auf einem öffentlichen Internetauftritt zu?
    Sie dienen weder der Sachverhaltsaufklärung noch sind sie dem Ansehen der Feuerwehr in der Öffentlichkeit dienlich!

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  21. @Susi87 ,sind sie eine holde Gattin von einem der ausgetretenen oder haben sie einfach keine Ahnung ?Diese Sachen sind weder frei erfunden noch sonst irgendwas! Vllt wäre es mal möglich anstatt des Gejammmers der Ausgetretenden mal die andere Seite zu befragen.Diese wären sicher bereit zu einem Statment! aber urteilen ist ja immer am einfachsten !

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  22. Leider sind die Kommentare von Grisu07 nicht richtig und vollkommen frei erfunden. Schade das man hier versucht Tatsachen zu verdrehen um anscheinend irgend etwas zu vertuschen!

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  23. WICHTIGER HINWEIS AUS AKTUELLEM ANLASS:

    Kommentare mit beleidigenden Inhalten (gegen Personen) werden nicht freigeschaltet bzw. gelöscht!

    Bitte wahrt die üblichen Umgangsformen für eine sachliche Diskussion. Danke!

    Redaktion
    feuerwehrmagazin.de

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  24. Noch was:
    Die eigentlichen Querulanten sind 2-3 Leute.
    Wenn die wegbleiben ist das kein Verlust. Alle anderen wurden vor den Karren gespannt.
    Trotz allem, diese Leute sind Top, werden gebraucht, sind gerne gesehen und kehren hoffentlich zurück.
    Die Gemeinde hat in den zurückliegenden Jahren ALLES für die Feuerwehr getan und wird dies auch mit Sicherheit weiterhin tun. Diese jetzt, aus verletztem Stolz in den Schmutz zu ziehen und die verbleibenden Kameraden zu beleidigen, das ist schon grenzwertig.
    Respektvoller Umgang, Demokratieverständnis und Kameradschaft sieht anders aus.
    Hier wurde nur auf die eingedroschen, die nicht mit den Austrittswilligen einer Meinung sind.
    Weitere Berichte zu diesem Thema: HNA.de (“lokale Nachrichten” Söhre/Kaufungen)

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  25. @ Grisu07:

    In einer Gemeinde mit 10.000 Einwohnern muss die Feuerarbeit im Vordergrund stehen! Du tust als sei die Kameradschaftspflege unsere HAUPTAUFGABE…

    Wie stellt man seine persönliche Einsatzbereitschaft sicher, ohne regelmäßig am Übungsdienst teilzunehmen?

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  26. Ich könnte mir vorstellen, daß einer solchen Austrittswelle ordentlich zerschlagenes Porzellan vorangegangen sein muß.
    Und noch etwas ist mir aufgefallen: die Wehrführung wurde demokratische gewählt,wie soll eine Führung einer solchen Organisation, wo im Grunde alle Arbeiten auf Anweisung/Befehl ausgeführt werden sich da durchsetzen?
    Ich wünsche den dortigen Kameraden, daß die ihre Querelen wie erwachsene Männer beilegen und zum Tagesgeschäft mit dem nötigen Ernst, den die Sache Feuerwehr erfordert, übergehen.

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  27. Was willst du machen ,es hocken immer die falschen an der richtigen stelle. Drum bin ich für einsofortiges NEU beginn einer Wehr. Sonst wird es nie was. ich darf garnich sagen wieviel bei uns aus…………..

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  28. Wie soll die Wehr Einsatzbereit sein wenn alle Zug – und Gruppenführer ausgetreten sind??? Dort wird ein falsches Zeichen gesetzt!!!

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  29. @Klaus Pukowski
    Die Führung wollte ja etwas tun. Da sie vom Bürgermeister aber nicht durfte ist sie zurückgetreten.

    Erinnert mich irgendwie an die Geschichte in Malchow bloss das dort die “Feierwehr” rausgeschmissen worden ist während die fähigen Leute geblieben sind.
    Hier ist es praktisch genau umgekehrt.

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  30. Der Fisch fängt meistens am Kopf an zu stinken! Was ist das für eine Führung die sowas zuläßt? Oder sitzt die auch gerade beim Bier?

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  31. Eher Gott, gib uns noch viele Biere und weder Einsatz noch Übung..

    Auf diesen Kommentar antworten
  32. Liebe außenstehende Kameraden. Seit bitte vorsichtiger im Umgang mit voreiligen Kommentaren und Wertungen, wenn Ihr die wahren Hintergründe nicht kennt. Wenn dem wirklich so wäre wie dargestellt, hätte der zuständige KBI bestimmt schon mächtig dazwischengefunkt.

    Die ausgetreten haben vergessen zu sagen, dass die Übungsdienste mit 12- 16 Kameraden (max), je Dienst,besucht wurden. Davon war die Hälfte „Führungsmannschaft“.

    Die ausgetreten haben vergessen zu sagen, dass von den 30 Personen die ausgetreten sind, fast die Hälfte Karteileichen waren und sich an keinen Aktivitäten der FF beteiligt haben.

    Die ausgetreten haben vergessen zu sagen, dass für Sie nur die „selbst ernannte Elite“ zählte. Ehren- und Altersabteilung, Feuerwehrverein und Musikgruppe galten als Ballast oder waren, wenn überhaupt, nur geduldet.

    Die ausgetretenen haben vergessen zu sagen, dass ein bereits anberaumtes, klärendes Gespräch, wo man Lösungen hätte finden können (müssen), vorgesehen Jan.2013 der “zwei Fronten” nicht angenommen wurde, weil bereits im Dez. 2012 der Austritt beschlossen war und feststand. Alles absolut kompromisslos und inszeniertes Theater.

    Die ausgetreten haben vergessen zu sagen, dass der GBI (der natürlich zur Elite zählte) erpressbar ist und Kameraden mit anderer Meinung keine Berechtigung hatten. Aus diesem Grund, trat sein früherer Stellvertreter vor einem Jahr, völlig entnervt, zurück.

    Die ausgetreten haben vergessen zu sagen, dass die Gemeinde NICHT erpressbar war und Sie deshalb über Ihre eigene Arroganz, Selbstherrlichkeit und mangelnde Kooperationsgemeinschaft gestolpert sind. Siehe Artikel: BGM akzeptiert die Austritte

    Die ausgetreten haben vergessen zu sagen, dass die Feuerwehr in Niestetal 60-Jahre funktioniert hat. (Ausnahme letzten 2-3 Jahre) nachdem die „neue Führung“ sich beweisen wollte.

    Noch nie habe ich den Spruch „Der Fisch stinkt zuerst am Kopf“ zutreffender empfunden wie in dieser Situation. Äußerst traurig die ganze Sache und ein Bärendienst für das ganze Feuerwehrwesen. Solche Leute, die mehr schaden als nützen, brauch keine Feuerwehr.

    Und noch was: DAB (Dienst Abschluss Bier) Es war alles im Rahmen, so wie ihr es bestimmt auch kennt und Kameradschaft pflegt, wenn ihr nicht von Kameratten (kein Schreibfehler) umgeben seid.

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  33. auch in unserer kleinen wehr gibt es ständig reibung über unzuverlässige kameraden, über rauchen oder alkohol. am ende haben wir einen ortsbrandmeister, der weder alt noch jung, weder antialkoholiker noch alkoholiker, weder raucher noch nichtraucher ist. er gibt den kameraden den platz, den sie brauchen, drückt hier und da mal ein auge zu und schreitet ein, wenn etwas gar nicht geht. das nenne ich führung mit augenmass. eine solche spaltung wäre bei uns undenkbar!

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  34. Und rechnen kann der Alkalde wohl auch nicht. 54 weniger 30 sind 40???

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  35. Mich würde eher interessieren was mit dem Bürgermeister passiert? Der diese kleine Saufgruppe wissentlich hinnimmt.. Gehört er da etwa dazu? Sowas grenzt doch eig. schon an vorsätzliche Körperverletzung an jedem Bürger, oder nicht?

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  36. Es kann einfach nicht möglich sein, dass in Zeiten von Nachwuchsmangel so etwas passiert!! Mit Kameradschaft hat das wohl nix mehr zu tun…

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  37. wird der bericht auch in der nächsten ausgabe sein?

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  38. Die verbleibenden Truppe müsste bei mir jeden Abend ins rÖhrchen pusten oder noch besser ein Blutprobe abgeben. Würde einer der Kameraden die Alkohltest nicht bestehen dürfte er auch keine Fahrzeuge mehr bewegen. Egal ob Tagsüber oder des Nachts.

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  39. @ Michi Kinnberger: da stimm ich dir zu. ZU einen dämmershoppen nach den Ausbildungsdienst sagt sicher keiner was wenn alles im rahmen bleibt, weil Feuerwehrleute sind auch nur Menschen. aber wenn es solche sind die nur stören und kein interesse haben anderen zu helfen und nur an das Bier denken, hab ich volles verständnis für die Kammeraden die zurück getreten sind.

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  40. Hut ab! Wenn es wirklich so war, wie beschrieben, dann finde ich es sehr mutig und richtig zugleich, dass die Kameraden ausgetreten sind.

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  41. wie kann man das noch schön reden……..echt traurig

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  42. Wie kann eine Feuerwehr ohne zumindest einen ausgebildeten Gruppenführer noch einsatzfähig sein?

    Schade das so eine gut aufgebaute Feuerwehr mit Jugend- und Kinderfeuerwehr wegen ein paar Leuten den Bach runtergeht.

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  43. traurig nur das hier das klischee feuerwehr = sauftruppe noch unterstrichen wird

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  44. Klingt ganz nach einer Wiederwahl des Bürgermeisters, denn:

    Auf die Feuerwehr kann der Bürgermeister stets zählen,
    Feuerwehren schützen,
    Feuerwehren retten und Feuerwehren wählen.

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  45. Ein Armutszeugnis für den Bürgermeister.
    Da versucht die Führungsetage der Feuerwehr von sich aus Störer zu beseitigen und die Verwaltung legt Steine in den Weg. Es muss doch auch bei der freiwilligen Feuerwehr möglich sein, “Kameraden” die ihren Pflichten und Weisungen nicht nachkommen, los zu werden.

    Leider wirkt ein Massenaustritt nur wenn dadurch die Einsatzbereitschaft gegen null geht und hoffen, dass nix passiert. Den Druck der so aufgebaut werden sollte kommt leider nicht zur Gelltung.
    Schade.

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