Feuerwehr-Alltag: Pferd aus Graben gerettet

Hamburg – Zu einem “tierischen” Einsatz mussten die freiwilligen Feuerwehren aus den Hamburger Ortsteilen Altengamme und Krauel ausrücken. Ein 23-jähriger Hengst war in einen Wassergraben gestürzt und konnte sich aus eigener Kraft nicht ans Ufer retten.

Der 23 Jahre alte „Brosso“ hatte auf einer Wiese geweidet und wollte vermutlich aus dem Wassergraben trinken. Seine Besitzerin fand ihn am Morgen in dem Graben vor. Daraufhin rief sie die Feuerwehr zu Hilfe. Gegen 10.45 Uhr wurde die FF Altengamme alarmiert. Zur Unterstützung rückte kurz darauf die FF Krauel aus.

Hengst aus Wassergraben gerettet. Foto: Timo Jann
Freiwillige Feuerwehrleute retten mit Hilfe von Schläuchen den 23-jährigen Hengst aus einem Wassergraben. Foto: Timo Jann

„Ein Pferd in so einer Notlage haben wir hier bei uns im Revier öfter“, berichtete Frank Meyer, stellvertretender Bereichsleiter Vierlande der Feuerwehr Hamburg. Auf dem Löschgruppenfahrzeug führten sie einen biegbaren Draht mit, der an einem Ende eine Öse hat. Daran wurde eine Arbeitsleine befestigt und diese mit Hilfe des Drahtes unter dem Bauch des Pferdes durch geschoben. Mit Hilfe der Arbeitsleine ließen sich dann Schläuche unter dem Tier durchziehen.

Mit vereinten Kräften zogen die Feuerwehrleute an den Schlauchenden und bewegten den Hengst vorsichtig aus dem Graben. „Das hat glücklicherweise wieder beim erstenVersuch geklappt“, sagte Meyer. Nach 30 Minuten war der Einsatz beendet. „Brosso“ wurde von seiner Besitzerin auf den nahen Reiterhof geführt und dort von einem Tierarzt untersucht. Der auf einem Auge blinde Hengst hatte sein Bad ohne Verletzungen überstanden. (Foto: Timo Jann)

Hinterlasse einen Kommentar

Das könnte dich auch interessieren: