Ferienhaus in Mölln ausgebrannt

Mölln (SH) – Am Sonntagnachmittag brannte ein Ferienhaus in Mölln (Herzogtum Lauenburg) aus. 50 Feuerwehrleute bekämpften die Flammen. Jedoch war nichts mehr zu retten. „Beim Eintreffen brannte das zwölf mal acht Meter große Gebäude in voller Ausdehnung“, berichtete Einsatzleiter Sven Stonies.

Die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Mölln gelangen nur mühsam an den Brandherd. Alle Türen und Fenster des leerstehenden Gebäudes waren verriegelt und teilweise mit Holzplatten gesichert. Mit einer Motorkettensäge verschafften sich die Feuerwehrleute durch die Haustür Zutritt. „Im Inneren stapelte sich viel zurück gelassener Hausrat und reichlich Müll“, sagte ein Polizeisprecher. Weitere Schwierigkeiten bereitete der Feuerwehr das unwegsame Gelände. „Wir kamen mit den Löschfahrzeugen kaum bis an die Einsatzstelle durch. Für die Drehleiter gab es absolut kein Durchkommen“, berichtete Stonies.

Erst nach zwei Stunden konnte er der Leitstelle „Feuer unter Kontrolle“ melden. Weitere zweieinhalb Stunden dauerten die Nachlöscharbeiten. Dabei trugen die Kräfte das gesamte Reetdach ab. Insgesamt waren während der mehrstündigen Löscharbeiten zwölf Atemschutztrupps im Einsatz. Die Kriminalpolizei aus Lübeck nahm noch am gleichen Tag die Ermittlungen zur Brandursache auf.

Ferienhaus ausgebrannt. Foto: Christian Nimtz
Die Freiwillige Feuerwehr Mölln bekämpft einen Brand in einem leerstehenden Ferienhaus. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hat das reetgedeckte Haus bereits Feuer gefangen. Foto: Christian Nimtz

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