Falsche Ortsangabe: Einsatz im Nachbarkreis

Eichholz (NI) – Schwerer Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 404 zwischen Geesthacht in Schleswig-Holstein und Lüneburg in Niedersachsen am Samstag um 13.40 Uhr: Zwei Insassen eines Ford Mondeo erlitten dabei schwere Verletzungen. Wegen einer falschen Ortsangabe im Notruf rückten nicht die zuständige Rettungskräfte, sondern die Kollegen aus dem Nachbarlandkreis aus.
 
Der Kombi eines Paares aus Lüneburg war offenbar aufgrund eines Defekts am Fahrbahnrand der B 404 in Höhe der Gemeinde Eichholz liegen geblieben. Mit dem Warnblinker war das Auto abgesichert. Doch ein Passat-Fahrer (28) bemerkte das Hindernis auf der Fahrspur Richtung Süden nicht und raste mit seinem Wagen frontal ins Heck des Ford. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Mondeo um 180 Grad herumgeschleudert und von der Fahrbahn in den Straßengraben gegen einen Baum katapultiert. Die beiden Insassen im Wagen wurden dadurch in dem völlig zerstörten Wrack eingeklemmt.

Weil es beim Notruf zunächst eine falsche Ortsangabe gegeben hatte, rückten die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst aus Geesthacht aus. Doch in ihrem Bereich wurden sie nicht fündig. Die Unfallstelle lag jenseits der Elbe im benachbarten Landkreis. Die Kräfte aus dem Herzogtum Lauenburg waren dennoch so schnell am Einsatzort jenseits der Elbbrücke, dass sie die Rettung der Verletzten übernahmen. Dazu setzten sie hydraulisches Rettungsgerät ein. Wegen der umfangreichen Rettungs- und Aufräumarbeiten war die Bundesstraße stundenlang durch die Polizei voll gesperrt.

Aus diesem völlig zerstörten Ford Mondeo befreit die Feuerwehr zwei eingeklemmte Insassen. Foto: Timo Jann
Aus diesem völlig zerstörten Ford Mondeo befreit die Feuerwehr zwei eingeklemmte Insassen. Foto: Timo Jann
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