Einsatzkräfte müssen Schwerverletzten befreien

Gladbeck (NW) – Ein Lkw-Fahrer fuhr auf der Autobahn 52, westlich von Gladbeck (Kreis Recklinghausen),  ungebremst  in ein Stauende. Dabei wurde er in seinem Fahrerhaus eingeklemmt und schwer verletzt. Ein zweiter Lkw-Fahrer erlitt leichte Verletzungen.

Um 10.42 Uhr kam es zu dem schweren Unfall. Ein Belgier hatte vermutlich das Stauende im Übergang von der A52 auf die Bundesstraße 224 übersehen. Er raste mit seinem Sattelzug von hinten in einen Lkw aus dem Kreis Mettmann. Dieser prallte dadurch gegen das Heck eines dritten Lkw. Den belgischen Fahrer mussten Einsatzkräfte der Feuerwehr mit hydraulischen Rettungsgeräten aus der Kabine seines Sattelzuges befreien. Während der Rettungsmaßnahmen kontrollierte ein Notarzt den Gesundheitszustand des Schwerverletzten.

Rettungsmaßnahmen nach Lkw-Unfall. Foto: Guido Bludau
Die Feuerwehr rettet einen schwerverletzten Lkw-Fahrer aus seiner Kabine. Foto: Guido Bludau

Mit einem Großaufgebot waren die Feuerwehren aus Gelsenkirchen und Gladbeck sowie der Rettungsdienst im Einsatz. Zwei Rettungshubschrauber landeten auf den Fahrbahnen. Mit dem einen wurde der belgische Kraftfahrer in ein Krankenhaus geflogen. Der Fahrer des Lkw aus dem Kreis Mettmann erlitt leichte Verletzungen. Er kam zur Untersuchung ebenfalls in eine Klinik. In dem dritten Lkw wurde niemand verletzt.

Die Autobahn wurde für die Rettungs- und Bergungsarbeiten von der Autobahnpolizei voll gesperrt. (Quelle: Polizei/ Foto: Bludau)

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