DWD: Wetterwarnungen per eMail verbessert

Offenbach (HE) – Der Deutsche Wetterdienst (DWD) bietet seit vier Jahren allen Bürgerinnen und Bürgern an, sich über gefährliche Wettererscheinungen wie Gewitter, Starkregen, Schneeverwehungen, Glatteis oder extreme Hitze detailliert und frühzeitig informieren zu lassen. Jetzt hat der nationale Wetterdienst sein Angebot erweitert. So können zum Beispiel auch Nebel- und Frostwarnungen für einzelne Landkreise oder amtliche Warnungen für die Küsten von Nord- und Ostsee abonniert werden.

Neu ist auch die Möglichkeit, amtliche Warnungen unterhalb der Unwetterwarnschwelle zu beziehen. Mit diesem maßgeschneiderten Angebot will die Bundesbehörde Deutscher Wetterdienst ihre Kunden so gut wie möglich auf gefährliche Wetterscheinungen vorbereiten – um Menschenleben zu schützen und wirtschaftliche Schäden zu minimieren.

So kann zum Beispiel ein Hausmeister schon Warnungen vor leichtem Schneefall ordern. Ein Berufskraftfahrer will vielleicht erst bei besonders intensiven, unwetterartigen Schneefällen mit Schneeverwehungen per eMail alarmiert werden. Bürgerinnen und Bürger haben die Chance, bei drohenden Gewittern mit Böen oder Hagel ihre Fahrzeuge rechtzeitig unterzustellen oder die Gartenmöbel zu sichern. Für Baufirmen kann es wichtig sein, Kranführer bei besonderen Einsätzen bereits ab Windstärke 7 zu warnen.

Böenwalze über Duisburg im Juli 2004. Foto: DWD/Anja Berg

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Davon ist auszugehen, dass es heute eine Großkampfnacht wird.

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  2. Ich nehme auch an, dass es heute mal wieder rund geht!

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  3. gibt es irgendwo einen Link wo man sich da Anmelden kann? Oder überseh ich den auf der Homepage vom Wetterdienst

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