Binnenschiff zerbricht auf der Hunte

Neuenhuntorf (NI) – Bereits am Dienstagabend havarierte das Binnenschiff “Janine” auf der Hunte bei Neuenhuntorf (Kreis Wesermarsch). Das mit über 1.000 Tonnen Eisenerz beladene Schiff legte sich auf dem Kanal quer und zerbrach.

Nachdem es der Hamburger Feuerwehr am Montagabend gelang ein Binnenschiff vor dem Sinken zu bewahren, gab es am Dienstagabend gegen 20 Uhr für “Janine” keine Rettung mehr. Der Kapitän des niederländischen Frachtschiffes verlor auf dem Weg von Oldenburg nach Brake die Kontrolle über sein Schiff. Es stieß gegen ein Ufer und stellte sich quer. Die dreiköpfige Besatzung konnte sich und wichtige Papiere, rechtzeitig in Sicherheit bringen.

Binnenschiff auf Hunte havariert. Foto: Zentrale Polizeidirektion
Das Binnenschiff "Janine" havarierte auf der Hunte und zerbrach. Foto: Zentrale Polizeidirektion

Nach etwa drei Stunden, als bereits ein Großaufgebot an Helfern vor Ort war, zerbrach das 85 Meter  lange Schiff in Höhe der Ortschaft Hunte. Mittlerweile ist das Schiff weitestgehend versunken. Einsatzkräfte von Feuerwehr und Technischen Hilfswerk (THW) sind seit dem im Dauereinsatz, um mögliche Umweltschäden zu verhindern. Bislang traten aber weder Öl noch Kraftstoff aus, trotzdem wurde eine Ölsperre zu Wasser gelassen.

Am Donnerstag konnten die ersten Arbeiten zur Bergung der Ladung beginnen. Das Erz wird in andere Schiffe umgeladen. Das Wasser- und Schifffahrtsamt Bremen ist mit Spezialschiffen vor Ort. Ein Schwimmkram soll anschließend die Bergung der “Janine” übernehmen. Die Maßnahmen dauern voraussichtlich noch bis Anfang nächster Woche.

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