Belegschaft kämpft um Iveco Magirus-Werk

Weisweil (BW) – Die Belegschaft des Iveco Magirus-Werkes in Weisweil (Kreis Emmendingen) will mit einem Aktionstag für eine Zukunft ihres Standortes kämpfen. Das Werk soll – wie andere Standorte bei dem Löschfahrzeug- und Drehleiterhersteller – zur Disposition stehen.

Die Veranstaltung “Das geschlossene Tor” beginnt am kommenden Samstag (14. Juli 2012) um 11 Uhr vor dem Werktor. “Die Belegschaft will gemeinsam mit Freunden, Verwandten und Bekannten ein Zeichen setzen gegen Arbeitsplatzvernichtung in Weisweil und ganz Deutschland” heißt es in einem Veranstaltungflyer. Alle, die sich mit der Aktion solidarisch zeigen wollten, seien herzlich willkommen, heißt es außerdem. Für Unterhaltung und Verpflegung sei gesorgt.

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Iveco Magirus hatte unlängst angekündigt, seine Lkw-Produktion von Ulm nach Madrid zu verlagern. Die Brandschutzaktivitäten sollen hingegen in Ulm zentralisiert werden. Die Schließung von Werken – wie mehrfach von verschiedenen Medien angekündigt – wollte Marketing-Manager Tobias Welp bislang nicht bestätigen. “Die Pläne sehen eine Reorganisation in Weisweil, Görlitz und Graz mit Kapazitäts- und Produktionsverlagerungen Richtung Ulm vor” sagte Welp in einem Interview in der aktuellen Feuerwehr-Magazin-Ausgabe (7/2012). Die Details seien jedoch Bestandteil von Gesprächen mit Betriebsräten, weitere Angaben könne Iveco Magirus derzeit nicht machen.

Löschfahrzeug-Produktion bei Iveco Magirus: Die Belegschaft des Standortes Weisweil will für eine Zukunft ihres Werkes kämpfen. Foto: Hegemann

 

2 Kommentare zu “Belegschaft kämpft um Iveco Magirus-Werk”
  1. Christian

    @Jan Jensen:
    >> Ohne Worte

    Ja, das wäre wirklich besser gewesen. Du bist vermutlich der einzige, der in dem Artikel irgendwas von Outsourcing und / oder China gelesen hat.

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