Bei Lkw-Unfall “Schwein gehabt”

Altötting (BY) – Bei einem Lkw-Unfall am Freitagmorgen zwischen Altötting und Teising (Kreis Altötting) hatte der Fahrer eines Schweinetransporters im wahrsten Sinne des Wortes “Schwein”. Nachdem der Laster von der Straße abkam, prallte er gegen zwei Bäume. Der Fahrer und die 150 geladenen Ferkel blieben bei dem Unfall unverletzt.

Ein Schweinetransporter ist zwischen dem Altötting und Teising gegen zwei Bäume geprallt. Trotz der heftigen Zusammenstöße blieben der Fahrer und die Ferkel unverletzt. Foto: fib/GSAus bislang unbekannten Gründen kam der Laster auf der Bundesstraße 12 nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen den ersten Straßenbaum. Dieser wurde regelrecht abgerissen und entwurzelt. Nach dem Zusammenstoß verlor der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug und schleuderte auf die gegenüberliegende Straßenseite und stieß gegen einen weiteren Baum. Der Frontalaufprall brachte den Tiertransporter endgültig zum Stehen. Der Baum wurde dadurch in starke Schräglage gebracht. Obwohl das Führerhaus des Dreiachsers schwer beschädigt und der Aufbau aufgerissen wurde, überstanden der Fahrer und die Tiere  den Unfall ohne Verletzungen. Die jungen Borstenviehcher wurden an der Unfallstelle von einem Tierarzt in Augenschein genommen und anschließend in ein Ersatzfahrzeug umgeladen. Die Feuerwehren Altötting und Teising sicherten die Unfallstelle ab und unterstützten die Straßenmeisterei bei der Fahrbahnreinigung. Die Bundesstraße musste für mehrere Stunden voll gesperrt werden.

Ein Schweinetransporter ist zwischen dem Altötting und Teising gegen zwei Bäume geprallt. Trotz der heftigen Zusammenstöße blieben der Fahrer und die 150 geladenen Ferkel unverletzt. (Fotos: fib/GS)
Ein Schweinetransporter ist zwischen dem Altötting und Teising gegen zwei Bäume geprallt. Trotz der heftigen Zusammenstöße blieben der Fahrer und die 150 geladenen Ferkel unverletzt. (Fotos: fib/GS)

Ein Kommentar zu “Bei Lkw-Unfall “Schwein gehabt””
  1. Antonietta

    Welt weit werden rund 50 Milliarden Tiere lebendig transportiert. Eingepfercht in LKWs werden sie oft tagelang quer durch Europa von Mastbetrieben zu Schlachthöfen gekarrt, bei sengender Hitze oder klirrender Kälte, ohne Wasser und Futter.

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