Bei Glätte überholt: lebensgefährlich verletzt

Waiblingen (BW) – Ein lebensgefährlich und zwei schwer Verletzte – die Bilanz eines schweren Glätteunfalls in Waiblingen (Rems-Murr-Kreis) am frühen Dienstagmorgen. Ein Fahranfänger hatte erst rechts und dann links überholt und hatte dabei auf einer schneeglatten Fahrbahn die Kontrolle über seinen Renault Twingo verloren.

Der 18-Jährige war mit dem Twingo und zwei Mitfahrern unterwegs auf der Alten B 14 von Stuttgart in Richtung Waiblingen. Nach einer Kreuzung überholte der Fahranfänger auf dem zweispurigen Abschnitt einen vorausfahrenden Pkw auf der rechten Seite. Da ein anderes Auto vor ihm auf der rechten Spur fuhr, zog der junge Fahrer sein Auto nach dem Überholvorgang nach links, um das vorausfahrende Fahrzeug ebenfalls zu überholen. Auf der schneeglatten Fahrbahn geriet er gegen den linken Bordstein, wodurch das Auto regelrecht hoch katapultiert wurde und in Richtung Gegenfahrbahn flog. In der ersten Flugphase prallte das Auto gegen ein größeres Verkehrszeichen – einen Hinweis auf eine Fahrbahnverengung. Anschließend kam das Auto auf der Gegenfahrbahn auf dem Dach zum Liegen.

Der Fahrer und ein Mitfahrer wurden schwer verletzt. Ein 29-jähriger Beifahrer erlitt so schwere Verletzungen, dass die Ärzte von einer akuten Lebensgefahr ausgehen. Da er eingeklemmt war, musste er von der Freiwilligen Feuerwehr Waiblingen aus dem Fahrzeug gerettet werden.

Die Staatsanwaltschaft Stuttgart ordnete zur weiteren Klärung des Sachverhalts ein Sachverständigen-Gutachten an. Die Alte Bundesstraße musste bis kurz vor 4.00 Uhr in Richtung Stuttgart gesperrt werden. Nach Schätzungen der Polizei beträgt der Schaden rund 6.000 Euro.

Schwerer Verkehrsunfall auf der "alten B 14" in Waiblingen. Foto: Benjamin Beytekin
B. Beytekin
Schwerer Verkehrsunfall auf der "Alten B 14" in Waiblingen. Foto: Benjamin Beytekin
Ein Kommentar zu “Bei Glätte überholt: lebensgefährlich verletzt”
  1. Torsten G.

    Schon wieder jemand der meint Autofahren zu können und sich total überschätzt! Ich habe mit solchen Chaoten kein Mitleid! Traurig das bei den meisten Unfällen Unschuldige zum Opfer werden die zum Teil mit ihrem Leben bezahlen, wobei der Unfallfahrer meist leichtverletzt bleibt. Ok, in diesem Fall nicht, aber das sollte ihn nicht vor einer harten Strafe schützen!

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