Auf Fahrt zum Sanitätsdienst verunglückt

Gieboldehausen (NI) – Ein Rettungsfahrzeug ist am Sonntag auf der Fahrt zum Sanitätsdienst bei Gieboldehausen (Kreis Göttingen) verunglückt. Drei Personen erlitten teils schwere Verletzungen.

Das DRK-Fahrzeug aus Duderstadt war nach rechts von der Fahrbahn abgekommen, gegen eine Grabenüberführung geprallt und hatte sich mehrfach überschlagen. Fahrer und Beifahrer konnten sich aus dem total zerstörten Fahrzeug befreien. Eine 21-jährige Sanitäterin wurde jedoch im Heck des Wagens eingeklemmt.

Die Feuerwehr Gieboldehausen befreite die junge Frau und übergab sie an den Rettungsdienst. Nach notärztlicher Versorgung flog sie die Besatzung des Rettungshubschraubers „Christoph 44“ in eine Göttinger Klinik.

Die 27-jährige Fahrerin kam leicht verletzt, der 24-jährige Beifahrer schwer verletzt in ein Krankenhaus. Der Schaden beläuft sich laut Polizeibericht auf rund 15.000 Euro.

Schwerer Unfall mit DRK-Fahrzeug bei Gieboldehausen. Foto: Holger Raabe/Feuerwehr
Schwerer Unfall mit DRK-Fahrzeug bei Gieboldehausen. Foto: Holger Raabe/Feuerwehr
8 Kommentare zu “Auf Fahrt zum Sanitätsdienst verunglückt”
  1. ich wünsche der Kollegin eine gute Besserung. Ich hatte auch immer Angst davor, daß ein anderer Autofahrer bei einer Alarmfahrt die Signale überhört und es dadurch kracht. Aber die allermeisten Fahrer eines NEF oder RTW werden doch heute gar nicht mehr so intensiv ausgebildet, wie es noch vor 40 Jahren bei uns im DRK war. Wer damals einen Führerschein der Kl. 3 hatte und auf den KTW oder RTW wollte, musste erst noch 20 Fahrstunden mit dem Schirrmeister absolvieren, ehe er selbständig Alarmfahrten durchführen durfte.

  2. Lukas Otto

    Da ich in der Gegend wohne muss ich dazusagen das sich das Fahrzeug nicht auf einer Alarmfahrt war. Sondern das Fahrzeug des Drk-kat.schutz lediglich auf dem Weg zum leisten des Santitätsdienst während einer Veranstaltung war.

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